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Planung von Sendemasten / Antennenträger für Rundfunk, Fernsehen, Richtfunk und Mobilfunknetze
Bauwerksentwürfe, Statik und Ausführungsdokumentationen Statische Berechnungen von Antennenkonstruktionen für Sendeanlagen Standsicherheits- und Gebrauchstauglichkeitsnachweise Untersuchung der Schwingungsanfälligkeit Anschluß- und Detailbemessung Berechnung von Mastfundamenten inkl. der Schal- u. Bewehrungspläne Bestandsdokumentationen
Ausführungen als:
 Lokale Rundfunk-, Richtfunk- und Mobilfunkmasten
Rundfunksendemasten
Grundnetzsender Bestandsdokumentation
 Gesamtansicht des Sendemastes / Antennenträgers.
Der Stahlgittermast hat die Grundrißaußenmaße 1675 mm x 1675 mm. Seine Gesamthöhe beträgt 188 m. Er ist parallelgurtig. Die Abspannung des Mastes erfolgt in Ebenen unter je 120°. Die drei oberen Abspannseile sind durch kegelförmige Seilmarker im Abstand von 40 m als Warnung für den Flugverkehr sichtbar gemacht.
Die Marker haben die Form eines Doppelkegels mit 1 m Durchmesser und einer Länge von 1,80 m von Spitze zu Spitze. Nachts wird der Mast in 4 Ebenen durch rote Hindernisbefeuerungen vom Typ OTL 80.22 markiert.
Im oberen Mastdrittel sind die Sendeantennen für UKW-Rundfunk montiert, die je nach Versorgungsschwerpunkt die Programme mit unterschiedlichem Antennengewinn abstrahlen. In der durch ein Radom geschützten Mastspitze befinden sich die Antennen für die beiden Fernsehkanäle
 Ansicht des Fußsegmentes des Stahlgittermastes.
Als Gittermasteckprofile wurden L 180 x 18 errechnet. Die 2050 mm langen Fußdiagonalen wurden als L 90 x 9, die 440 mm langen Fußhorizontalstäbe wurden als L 60 x 6 und die 740 mm langen Fußdiagonalstäbe wurden als L 60 x 6 nach DIN 1028 in St 37-2 berechnet und ausgeführt. Alle Stäbe wurden miteinander verschraubt. Die Stäbe L 90 x 9 wurden mit M 20 und die L 60 x 6 mit M 16 verschraubt. Alle Schraubverbindungen wurden in der Festigkeitsklasse 10.9 ausgeführt.
Schrauben: L 90 x 9 mit L 180 x 18 durch je 2 Stück M 20 x 60, DIN 6914 L 60 x 6 mit L 180 x 18 durch je 2 Stück M 16 x 50, DIN 6914 L 60 x 6 mit Knotenblech 250 x 200 x 10 durch 3 Stück M 16 x 45, L 90 x 9 mit Knotenblech 250 x 200 x 10 durch je 2 Stück M 20 x 45
Im Mastinneren ist eine Söll-Leiter mit Absturzsicherung angebracht, die bis in die Mastspitze führt.
Der Stahlgittermast ist mit einem Korrosionsschutzsystem nach DIN 55928 versehen.
 Ansicht des Mastfußes.
Der Stahlgittermast ist punktförmig auf einem Stahlbarren mit einem Durchmesser von 200 mm aufgelagert. Die Übertragung der Schnittgrößen aus den Eckprofilen in den Auflagertopf erfolgt mittels Punktkipplager. Der Widerlagerbarren mit der Abmessung 400 x 400 x 120 mm besteht aus St 52-3 und besitzt eine 20 mm tiefe konkave Bohrung mit Durchmesser 205 mm. Der Widerlagerbarren lagert auf einem konvex gefrästen Stahlbarren, der im Stahlbetonfundament verankert ist.
Der Mastfuß wird durch 4 Stück Doppel-T 500 nach DIN 1025 gebildet, die die Gittermasteckprofile umschließen. Die Doppel-T 500 - Profile wurden jeweils durch 4 M 27 mit den Gittermasteckprofilen L 180 x 18 verschraubt. Die Kreuztraverse besteht auf einem geschweißten Profil mit Flanschen von 300 x 30 mm und Stegen mit d = 30 mm.
Die Profilhöhe der Kreuztraverse beträgt 432 mm. Die Kreuztraverse wurde über je 2 x 4 Schrauben M 27 mit den Doppel-T 500 verschraubt.
 Ansicht der Verschraubung der Kreuztraverse mit dem Doppel-T 500 - Profil.
Die Stirnplatten der Kreuztraverse 400 x 200 x 22 mm wurden durch umlaufende Kehlnähte a = 10 mm mit der Kreuztraverse verschweißt. Die Kreuztraverse besteht aus einem geschweißten Profil mit Flanschen von 300 x 30 mm und Stegen mit d = 30 mm. Die Profilhöhe der Kreuztraverse beträgt 423 mm. Die Kreuztraverse wurde über je 2 x 4 Paßschrauben M 27 mit den Doppel-T 500 verschraubt. Als Auflager für den hölzernen Montageboden wurden 4 Winkelprofile 50 x 5 nach DIN 1038 an den Flanschen der Doppel-T 500 angeschweißt. Schraubenlängen: Doppel-T 500 mit der Kreuztraverse M 27 x 80, DIN 6914.
 Detail-Ansicht des in die Kreuztraverse eingeschweißten Widerlager-Barrens.
Der Widerlagerbarren hat die Abmessungen 400 x 400 x 120 mm und besteht aus St 52-3. An seiner Unterseite wurde der Barren mit einer 20 mm tiefen Bohrung im Durchmesser von 205 mm versehen. Diese Bohrung ist als Hohlkugel mit dem Radius R = 320 mm ausgebildet. Dieser Widerlagerbarren ruht auf dem Auflager- barren mit dem Durchmesser von 200 mm und dem Kugelkopfradius von 300 mm.
Die Oberflächen der kugelförmigen Reibungsflächen sind gehärtet. Der Widerlagerbarren wurde in den Untergurt der Kreuztraverse durch Kehlnähte mit a = 9 mm mit Nahtvorbereitung eingeschweißt.
 Ansicht des untersten Segments des Stahlgittermastes.
Die Grundrißaußenmaße des Gittermastes betragen 1675 mm x 1675 mm. Als Gittermastprofile wurden L 180 x 18 errechnet. Die 2050 mm langen Fuß- diagonalen wurden als L 90 x 9, die 440 mm langen Fußhorizontalstäbe wurden als L 60 x 6 und die 740 mm langen Fußdiagonalstäbe wurden als L 60 x 6 nach DIN 1028 in St 37-2 ausgeführt. Alle Fachwerkstäbe wurden miteinander verschraubt. Die L 90 x 9 wurden mit M 20 und die L 60 x 6 mit M 16 verschraubt. Alle Schraubverbindungen wurden in der Festigkeitsklasse 10.9 ausgeführt.
 Ansicht eines Normal-Segmentes des Stahlmastes mit Segmentverschraubung.
Die Grundrißaußenmaße des Gittermastes betragen 1675 mm x 1675 mm. Als Gittermaststeckprofile wurden L 180 x 18 errechnet. Die Mastsegmente haben eine Länge von jeweils 10,00 m. Die Eckprofile sind dabei über Laschen 400 x 160 x 15 mm. Die Laschen werden innen und außen an den Eckprofilen angebracht und je Eckprofil mit 4 x 3 Paßschrauben M 27 x 90 DIN 6914. Horizontalstäbe L 60 x 6 x 1620 mm, Diagonalstäbe L 60 x 6 x 1330 mm. Alle Fachwerkstäbe wurden miteinander verschraubt. Die L 90 x 9 wurden mit M 20 und die L 60 x 6 mit M 16 verschraubt. Alle Schraubverbindungen wurden in der Festigkeitsklasse 10.9 ausgeführt.
 Ansicht eines Normal-Segmentes des Stahlmastes mit Segmentverschraubung.
Die Grundrißaußenmaße des Gittermastes betragen 1675 mm x 1675 mm. Als Gittermaststeckprofile wurden L 180 x 18 errechnet. Die Mastsegmente haben eine Länge von jeweils 10,00 m. Die Eckprofile sind dabei über Laschen 400 x 160 x 15 mm. Die Laschen werden innen und außen an den Eckprofilen angebracht und je Eck- profil mit 4 x 3 Paßschrauben M 27 x 90 DIN 6914. Horizontalstäbe L 60 x 6 x 1620 mm, Diagonalstäbe L 60 x 6 x 1330 mm. Alle Fachwerkstäbe wurden miteinander verschraubt. Die L 90 x 9 wurden mit M 20 und die L 60 x 6 mit M 16 verschraubt. Alle Schraubverbindungen wurden in der Festigkeitsklasse 10.9 ausgeführt.
 Ansicht des untersten Segmentes des Stahlgittermastes.
Die Grundrißaußenmaße des Gittermastes betragen 1675 x 1675 mm. Als Gittermaststeckprofile wurden L 180 x 18 errechnet.
Die 2050 mm langen Fußdiagonalen wurden als L 90 x 9, die 440 mm langen Fußhorizontalstäbe wurden als L 60 x 6 und die 740 mm langen Fußdiagonal- stäbe wurden als L 60 x 6 nach DIN 1028 in St 37-2 berechnet und ausgeführt.
Alle Fachwerkstäbe wurden miteinander verschraubt. Die L 90 x 9 wurden mit M 20 und die L 60 x 6 mit M 16 verschraubt. Alle Schraubverbindungen wurden in der Festigkeitsklasse 10.9 ausgeführt.
Schraubenlängen: L 90 x 9 mit L 180 x 18 M 20 x 60, DIN 6914 L 60 x 6 mit L 180 x 18 M 16 x 50, DIN 6914 L 60 x 6 mit Knotenblech 250 x 200 x 10 M 16 x 45, DIN 6914 L 90 x 9 mit Knotenblech 250 x 200 x 10 M 20 x 45, DIN 6914
Im Mastinneren ist eine Söll-Stegleiter befestigt, die bis in die Mastspitze führt. In der Mitte der Leiter ist eine Schiene angeordnet, in der ein Sicherheitsgurt eingeklinkt werden kann.
 Ansicht des untersten Segmentes des Stahlgittermastes.
Die Grundrißaußenmaße des Gittermastes betragen 1675 x 1675 mm. Als Gittermaststeckprofile wurden L 180 x 18 errechnet.
Die 2050 mm langen Fußdiagonalen wurden als L 90 x 9, die 440 mm langen Fußhorizontalstäbe wurden als L 60 x 6 und die 740 mm langen Fußdiagonal- stäbe wurden als L 60 x 6 nach DIN 1028 in St 37-2 berechnet und ausgeführt.
Alle Fachwerkstäbe wurden miteinander verschraubt. Die L 90 x 9 wurden mit M 20 und die L 60 x 6 mit M 16 verschraubt. Alle Schraubverbindungen wurden in der Festigkeitsklasse 10.9 ausgeführt.
Schraubenlängen: L 90 x 9 mit L 180 x 18 M 20 x 60, DIN 6914 L 60 x 6 mit L 180 x 18 M 16 x 50, DIN 6914 L 60 x 6 mit Knotenblech 250 x 200 x 10 M 16 x 45, DIN 6914 L 90 x 9 mit Knotenblech 250 x 200 x 10 M 20 x 45, DIN 6914
Im Mastinneren ist eine Söll-Stegleiter befestigt, die bis in die Mastspitze führt. In der Mitte der Leiter ist eine Schiene angeordnet, in der ein Sicherheitsgurt eingeklinkt werden kann.
 Detail-Ansicht des mittleren Fachwerk-Knotenbleches im Normal-Segment des Stahlgittermastes.
Die Grundrißaußenmaße des Gittermastes betragen 1675 x 1675 mm. An diesem Knotenpunkt wird der Horizontalstab L 60 x 6 mit den Diagonalstäben L 60 x 6 verschraubt. Das Knotenblech hat die Abmessungen 250 x 200 x 10 mm. Dabei ist entspricht die Mitte des Knotenbleches der Schwerachse des Horizontal- stabes. Die Horizontalstäbe haben die Länge von 1.620 mm, die Diagonalstäbe von 1.330 mm. Alle Fachwerkstäbe wurden miteinander verschraubt. Alle Schraubverbindungen wurden in der Festigkeitsklasse 10.9 ausgeführt.
Schraubenlängen: L 60 x 6 mit Knotenblech 250 x 200 x 10 M 16 x 45, DIN 6914 HV-Schrauben nach DIN 6914. Sechskantmuttern nach DIN 6915. Scheiben rund nach DIN 6916.
 Detail-Ansicht des Fachwerk-Eckknotens im Normal-Segment des Gittermastes.
Die Grundrißaußenmaße des Gittermastes betragen 1675 x 1675 mm. An diesem Knotenpunkt werden das Gittersteckprofil L 180 x 18 mit dem Horizontalstab L 60 x 6 und den Diagonalstäben L 60 x 6 verschraubt. Dabei laufen die Schwer- achsen aller vier Stäbe in einem Punkt zusammen. Die Verbindung der Stäbe erfolgt durch Doppelschrauben M 16 x 50 nach DIN 6914.
 Ansicht des abgespannten Sendemastes von unten nach oben.
Etwa in Bildmitte befinden sich die Empfangsantennen der Modulationsstrecken. Die Grundrißaußenmaße des Gittermastes betragen 1675 x 1675 mm. Als Gittersteckprofile wurden L 180 x 18 errechnet. Die Mastsegmente haben eine Länge von jeweils 10,00 m. Die Eckprofile sind dabei über Laschen 400 x 160 x 15 mm. Die Laschen werden innen und außen an den Eckprofilen angebracht und je Eckprofil mit 4 x 3 Stück Paßschrauben M 27 x 90, DIN 6914.
Horizontalstäbe L 60 x 6 x 1620 mm, Diagonalstäbe L 60 x 6 x 1330 mm. Alle Fachwerkstäbe wurden miteinander verschraubt. Dir L 90 x 9 wurden mit M 20 und die L 60 x 6 mit M 16 verschraubt. Alle Schraubverbindungen wurden in der Festigkeitsklasse 10.9 ausgeführt.
Schraubenlängen: L 90 x 9 mit L 180 x 18 M 20 x 60, DIN 6914 L 60 x 6 mit L 180 x 18 M 16 x 50, DIN 6914 L 60 x 6 mit Knotenblech 250 x 200 x 10 M 16 x 45, DIN 6914 L 90 x 9 mit Knotenblech 250 x 200 x 10 M 20 x 45, DIN 6914
 Detailpunkt der unteren Mastabspannung des Stahlgittermastes.
Die Grundrißaußenmaße des Gittermastes betragen 1675 mm x 1675 mm. Zur Befestigung der Abspannseile und zur gleichmäßigen Eintragung der Horizontalkräfte des Gittermastes in die Abstannseile (Pardune) wurde in jeder Abspannebene ein verschraubtes Kragenprofil aus Doppel-T 360 angeordnet. An diesem Stahlkragen sind die 3 Ösen für die Spannseilbefestigungen ange- ordnet. Der Abspannkragen wurde im Bereich sonst an dieser Stelle vorhandener Gittermasthorizontalstäbe eingebaut.
Im Bereich des Abspannkragens wurden die Diagonalstäbe des Mastes auf L 90 x 9 verstärkt. Alle Verschraubungen des Abspannkragens sind Paßschrauben M 27 nach DIN 6914. Die Arbeitsplattform 2,50 m unter dem Abspannkragen wird durch die L 60 x 6 und umlaufende U-120 gebildet. Die Gitterroste sind feuerverzinkt. Die eingesetzten rutschhemmenden Schweiß-Preß-Lichtgitterroste XSP Ausführung 1 entsprechen dem Merkblatt ZH 1/571 der Berufsgenossenschaft.
Der Abspannkragen ist in der Mitte des 10 m - Gittermast-Segmentes angeordnet. Der Mast wird insgesamt in 3 Ebenen abgespannt.
 Detailpunkt der mittleren Plattform. Sie ist 2800 x 2800 mm und wird durch U 120 - Stahlprofile getragen. Die Gitterroste sind feuerverzinkt. In 1,25 m Höhe über den Gitterrosten ist ein umlaufender Handlauf aus Edelstahl angeordnet. Auf der Plattform ist die unterste Ebene der roten Doppel-Hindernis-Befeuerungen vom Typ OTL 80.22 der deutschen Aerospace befestigt. Von den vier Doppel- hindernisfeuern brennt immer nur je eine Lampe. Bei Ausfall Derselben schaltet ein Relais sofort auf die Reservelampe um. Nach 8000 Betriebsstunden werden die Krypton-Lampen gewechselt.
 Detailpunkt der mittleren Mastabspannung des Stahlgittermastes.
Entsprechend der Richtlinie über Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen wurde der Sendemast mit Tages- und Nachtkennzeichnungen versehen. Auf dem mittleren Abspannkragen sind nach allen 4 Seiten Doppel-Hindernis- Befeuerungen vom Typ OTL 80.22 der Deutschen Aerospace montiert.
Zur Befestigung dar Abspannseile (Pardune) und zur gleichmäßigen Eintragung der Horizontalkräfte des Gittermastes in die Abspannseile wurde in jeder Abspann- ebene ein verschraubtes Kragenprofil aus Doppel-T 360 angeordnet. An diesem Stahlkragen sind die drei Ösen für die Spannseilbefestigung ange- ordnet.
Der Abspannkragen wurde im Bereich sonst an dieser Stelle vorhandener Gittermasthorizontalstäbe eingebaut.
Im Bereich des Abspannkragens wurden die Diagonalstäbe des Gittermastes auf L 90 x 9 verstärkt. Alle Verschraubungen des Abspannkragens sind Paß- schrauben M 27 nach DIN 6914.
Die Arbeitsplattform 2,50 m unter dem Abspannkragen wird durch die L 60 x 6 und umlaufende U-120 gebildet. Die Gitterroste sind feuerverzinkt.
Der Abspannkragen ist in der Mitte des 10 m - Gittermast-Segmentes gesetzt. Der Mast wird insgesamt in drei Ebenen abgespannt.
 Ansicht der Sendeantennen für die UKW-Hörfunksender.
Die an das Stahltragwerk geklemmte Sendeantennen sind Telefunken-Zweier- felderantennen vom Typ A 0684/1 haben Abmessungen 1500 mm x 2000 mm.
Sie wurden in 12 Ebenen gestockt. Die Aufbauhöhe der Antennengruppe beträgt 37,45 m und de dabei resultierende Rundstrahl-Gewinn beträgt 12,5 dB. Die Antennen haben ein Gesamtgewicht von 2200 kg.
Jede der Einzelantennen kann mit 4.000 W belastet werden. Die Eingangs- impedanz beträgt 50 Ohm, die Antenne kann über den gesamten Hörfunkbereich von 87,5 bis 108,0 MHz ohne zusätzliche Anpassung betrieben werden.
Als Leistungsteiler wurden koaxiale Stufentransformatoren verwendet.
Je nach Versorgungsauftrag können die Antennen mit Gewinn bezogen auf das Runddiagramm betrieben werden.
 Ansicht der Sendeantennenfelder für die UKW-Hörfunksender.
Die an das Stahltragwerk geklemmte Sendeantennen sind Telefunken-Zweier- felderantennen vom Typ A 0684/1 haben Abmessungen 1500 mm x 2000 mm.
Sie wurden in 12 Ebenen gestockt. Die Aufbauhöhe der Antennengruppe beträgt 37,45 m und der dabei resultierende Rundstrahl-Gewinn beträgt 12,5 dB. Die Antennen haben ein Gesamtgewicht von 2.200 kg.
Jede der Einzelantennen kann mit 4.000 W belastet werden. Die Eingangs- impedanz beträgt 50 Ohm, die Antenne kann über den gesamten Hörfunkbereich von 87,5 bis 108,0 MHz ohne zusätzliche Anpassung betrieben werden.
Als Leistungsteiler wurden koaxiale Stufentransformatoren verwendet.
Je nach Versorgungsauftrag können die Antennen mit Gewinn bezogen auf das Runddiagramm betrieben werden.
 Ansicht des Stahlgittermastkopfes.
Im innenbesteigbaren zylindrischen Träger aus GFK, glasfaserverstärktem Polyester, befindet sich eine Achterfeldantenne A 0654 von TELEFUNKEN für die Abstrahlung der Fernsehkanäle 25 und 59.
Zur Verhinderung winderregter Resonanzschwingungen ist der GFK-Träger mit abgestimmtem Schwingungstiger ausgestattet.
Das Horizontaldiagramm ist ein Rundstrahler mit Abweichungen kleiner als 2 dB vom Maximalwert.
Die auf dem GFK-Träger aufgeschraubte Käfig dient dem Blitzschutz und dem Schutz gegen elektrostatische Aufladungen. Der Mast ist geerdet.
Die am Gittermast unterhalb des Podestes angebrachten Zweierfelder-Antennen vom Typ A 0684/1 dienen der Abstrahlung der UKW-Hörfunkprogramme mit hohem Rundstrahl-Gewinn von 12,5 dB.
 Eines der drei Fundamente für die Gittermastabspannung.
Das Fundament hat die Grundrißmaße 4,80 m x 3,30 m. Die Fundamentkrone liegt 1,2 m über der Geländeoberfläche. Die Gründungssohle der Fundamente liegt 2,50 m unter Geländeniveau. Über eine im Fundament liegende Traverse werden die Seilanschlußbleche mit der Bewehrung der Stahlbetonzugstäbe verbunden. Die beiden außenliegenden Seilanschlußbleche haben einen Achsabstand von 680 mm. Diese außenliegenden Bleche ragen 150 mm aus dem Fundament heraus.
Die 4 Bohrungen für die Spannstangenbolzenhaben einen Durchmesser von 41 mm. Bolzendurchmesser = 40 mm. Diese beiden Bleche dienen dem Anschluß der Seilspanntraversen, an die die Abspannseile während des 1. Jahres angeschlossen werden. Nach dem 1. Jahr ist das Kriechen der Seile weitgehend abgeschlossen und die Seile können mit den Seilanschlußblechen fest verbunden werden. Das in der Mitte liegende Seilanschlußblech mit Abmessungen 950 x 1500 x 30 mm ragt 300 mm aus dem Fundament heraus und dient dem Festanschluß der Seile ab dem 2. Jahr nach Inbetriebnahme. Die 3 Bohrungen für die endgültigen Seil- anschlüsse haben den Durchmesser von 61 mm. Bolzendurchmesser = 60 mm.
 Detailansicht der Spannstangentraverse für die Pardunen.
Die Traverse dient zum Spannen der Seile. Das Gewinde auf den Spannstangen ist 1500 mm lang geschnitten. Die Spannstangen haben eine Gesamtlänge von 4000 mm. Der Achsabstand der Spannstangen beträgt 680 mm. Die Traversen bestehen aus 2 U-220 mit einer Länge 940 mm. Der lichte Abstand der U-Profile beträgrt 50 mm. Die Kraftübertragung in die Traverse erfolgt über einen Bolzen mit Durchmesser 60 mm. Zur Vergrößerung der Lochleibungsfläche in den Stegen der U-220 sind zwei Verstärkungsbleche 210 x 250 x 10 mm mit Kehlnähten a = 6 mm eingeschweißt.
Die Verbindungsbleche oben sind 220 x 240 x 30 mm, die durch 2 x 4 M 20 mit den U-Profilen verschraubt sind. Die Bindebleche unten sind 220 x 80 x 15 mm, die durch 2 x 2 M 20 mit den U-Profilen verschraubt sind.
HV-Schrauben nach DIN 6914. Scheiben rund, nach DIN 6916. Sechskantmuttern nach DIN 6915. Keilscheiben für die U-Profile nach DIN 6917.
 Detailansicht der Spannstangentraverse für die Pardunen.
Die Traverse dient zum Spannen der Seile. Das Gewinde auf den Spannstangen ist 1500 mm lang geschnitten. Die Spannstangen haben eine Gesamtlänge von 4000 mm. Der Achsabstand der Spannstangen beträgt 680 mm. Die Traversen bestehen aus 2 U-220 mit einer Länge 940 mm. Der lichte Abstand der U-Profile beträgrt 50 mm. Die Kraftübertragung in die Traverse erfolgt über einen Bolzen mit Durchmesser 60 mm. Zur Vergrößerung der Lochleibungsfläche in den Stegen der U-220 sind zwei Verstärkungsbleche 210 x 250 x 10 mm mit Kehlnähten a = 6 mm eingeschweißt.
Die Verbindungsbleche oben sind 220 x 240 x 30 mm, die durch 2 x 4 M 20 mit den U-Profilen verschraubt sind. Die Bindebleche unten sind 220 x 80 x 15 mm, die durch 2 x 2 M 20 mit den U-Profilen verschraubt sind.
HV-Schrauben nach DIN 6914. Scheiben rund, nach DIN 6916. Sechskantmuttern nach DIN 6915. Keilscheiben für die U-Profile nach DIN 6917.
 Eines der drei Fundamente für die Gittermastabspannung.
Das Fundament hat die Grundrißmaße 4,80 m x 3,30 m. Die Fundamentkrone liegt 1,2 m über der Geländeoberfläche. Die Gründungssohle der Fundamente liegt 2,50 m unter Geländeniveau. Über eine im Fundament liegende Traverse werden die Seilanschlußbleche mit der Bewehrung der Stahlbetonzugstäbe verbunden. Die beiden außenliegenden Seilanschlußbleche haben einen Achsabstand von 680 mm. Diese außenliegenden Bleche ragen 150 mm aus dem Fundament heraus.
Die 4 Bohrungen für die Spannstangenbolzenhaben einen Durchmesser von 41 mm. Bolzendurchmesser = 40 mm. Diese beiden Bleche dienen dem Anschluß der Seilspanntraversen, an die die Abspannseile während des 1. Jahres angeschlossen werden. Nach dem 1. Jahr ist das Kriechen der Seile weitgehend abgeschlossen und die Seile können mit den Seilanschlußblechen fest verbunden werden. Das in der Mitte liegende Seilanschlußblech mit Abmessungen 950 x 1500 x 30 mm ragt 300 mm aus dem Fundament heraus und dient dem Festanschluß der Seile ab dem 2. Jahr. Die 3 Bohrungen für die endgültigen Seilanschlüsse haben den Durchmesser von 61 mm. Bolzendurchmesser = 60 mm.
 Detailansicht des Seilankerbleches unter der Spanntraverse.
Das Seilankerblech mit den Abmessungen 660 x 160 x 30 mm ist direkt in den Gabelseilkopf eingebunden. Das Seilankerblech wird unter der Spanntraverse mit einem um 90° gedrehten Gegenblech180 x 410 x 30 mm abgeschlossen. Das Gegenblech ist 180 mm tief in das Seilankerblech eingeschweißt. Die Kehlnähte haben a = 6 mm. Das Gegenblech dient nach dem Abklingen des Seil-Kriechens zum festen Anschlußder Seile an die Abspannfundamente.
 Detailansicht des Seilankerbleches.
Das Seilankerblech mit den Abmessungen 660 x 160 x 30 mm ist direkt in den Gabelseilkopf eingebunden. Das Seilankerblech wird im Bereich des Gabelseil- kopfes durch beidseitige Bleche 150 x 150 x 10 mm verstärkt. Die Bleche werden durch Kehlnähte mit a = 6 mm aufgeschweißt.
Die Bohrung für den Seilbolzen hat den Durchmesser 62 mm. Der Ankerbolzen besteht aus gehärtetem Stahl mit Durchmesser 60 mm. Er ist durch Schrauben M 12 gesichert. Die Stahlseile VVS-B von Thyssen haben einen Durchmesser von 35 mm und sind mit Kunstharz korrosionsgeschützt. Die Verankerung der Pardunenenden in den Gabelseilköpfen erfolgt durch Kunststoff- Verguß WIRELOCK.
 Eines der drei Fundamente für die Gittermastabspannung.
Das Fundament hat die Grundrißmaße 4,80 m x 3,30 m. Die Fundamentkrone liegt 1,20 m über der Geländeoberfläche. Die Gründungssohle der Fundamente liegt 2,50 m unter Geländeniveau. Über eine im Fundament liegende Traverse werden die Seilanschlußbleche mit der Bewehrung der Stahlbetonzugstäbe verbunden. Die beiden außenliegenden Seilanschlußbleche haben einen Achsabstand von 680 mm. Diese außenliegenden Bleche ragen 150 mm aus dem Fundament heraus.
Die 4 Bohrungen für die Spannstangenbolzen haben einen Durchmesser von 41 mm. Bolzendurchmesser = 40 mm. Diese beiden Bleche dienen dem Anschluß der Seilspanntraversen, an die die Abspannseile während des 1. Jahres angeschlossen werden. Nach dem 1. Jahr ist das Kriechen der Seile weitgehend abgeschlossen und die Seile können mit den Seilanschlußblechen fest verbunden werden. Das in der Mitte liegende Seilanschlußblech mit Abmessungen 950 x 1500 x 30 mm ragt 300 mm aus dem Fundament heraus und dient dem Festanschluß der Seile ab dem 2. Jahr. Die 3 Bohrungen für die endgültigen Seilanschlüsse haben den Durchmesser von 61 mm. Bolzendurchmesser = 60 mm. Das Bild zeigt den Zustand nach der Festverankerung im Jahr 1994.
 Detailansicht der endgültigen Anschlüsse der Seile an das Abspannfundament.
Die beiden außenliegenden Seilanschlußbleche haben einen Achsabstand von 680 mm. Diese außenliegenden Bleche ragen 150 mm aus dem Fundament heraus. Diese beiden Bleche dienen dem Anschluß der Seilspanntraversen, an die die Abspannseile während des 1. Jahres angeschlossen werden. Nach dem 1. Jahr ist das Kriechen der Pardune weitgehend abgeschlossen und die Seile können mit den Seilanschlußblechen fest verbunden werden. Das in der Mitte liegende Seilanschlußblech mit den Abmessungen 950 x 1500 x 30 mm ragt 300 mm aus dem Fundament heraus und dient dem Festanschluß der Seile ab dem 2. Jahr.
Die Festanschlußbleche haben die Maße 2 x 180 mm x 15 mm x 2000 mm. Der lichte Abstand der Festanschlußbleche beträgt 30 mm. Sie werden durch gehärtete Bolzen mit Durchmesser 60 mm und L = 130 mm mit den Seilanschlußblechen verbunden.
 Detailansicht der endgültigen Anschlüsse der Seile an das Abspannfundament.
Nach dem ersten Jahr ist das Kriechen der Seile weitgehend abgeschlossen und die Pardune können mit den Seilanschlußblechen fest verbunden werden. Die Festanschlußbleche haben die Maße 2 x 180 mm x 15 mm x 2000 mm. Der lichte Abstand der Festanschlußbleche beträgt 30 mm. Sie werden durch gehärtete Bolzen mit Durchmesser 60 mm und L = 130 mm mit den Seilanschlußblechen verbunden.
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