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Kanaren und Westafrika 2016

Fahrt von Hamburg zu den kanarischen Inseln und Westafrika

Vom 19. Januar 2016 ab bin ich mit M/V Alida / CQDZ von Hamburg aus, nach Westafrika als Funker/ICO unterwegs.
Nach einer etwa 9-stündigen Fahrt mit der Bahn erreiche ich am Dienstag, den 19.01.2016 gegen 12 Uhr den Bahnhof Hamburg-Altona.
Eine wunderschöne Fahrt, pünktlich auf die Minute. Vielen Dank an die Deutsche Bahn.
Ein Taxi bringt mich zum Oderhafen, Schuppen 80.
Ein sehr beschaulicher und ruhiger Teil des Hamburger Hafens. Am Gate werden meine Papiere lediglich mit der Besatzungsliste abgeglichen und das Taxi darf mich bis zur Gangway fahren.

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MV “Alida” /CQDZ

Ein Schiffsausrüster ist ebenfalls vor Ort und liefert Lebensmittel und diverse andere Dinge für die nächsten Wochen. Er sah meine Antenne und meinte: “In den nächsten Tagen werde ich mit Dir auch Funkkontakt auf 40 m haben”.
Das habe ich zunächst nur im Unterbewußtsein zur Kenntnis genommen. Andere Dinge haben Vorrang.
Mein nicht ganz leichter Koffer wird bei dieser Gelegenheit mit dem Kran gleich mit an Bord gehievt.
Ich steige gegen 13 Uhr Schiffszeit auf und trage mich erst mal in das Bordbuch ein.
Mein Koffer wird freundlicherweise in meine Kammer auf dem C-Deck, Backbord gebracht.
Kapitän Jarosz treffe ich in der Messe. Einweisung auf der Brücke und Abarbeiten der Zollformalitäten. Wie nicht anders zu erwarten, gibt erst mal reichlich Arbeit, denn wir laufen bereits in drei Stunden aus.


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Der Kartentisch auf der Brücke mit den zeitnah erforderlichen Aktualisierungen.

Eine Inspektorin des Schiffseigners, die ich von einer anderen Fahrt noch kenne, ist bereits an Bord und ebenfalls noch in ihrem Job zu Gange. Wir trinken in der Messe noch einen Kaffee.
Das Schiff legt nach etwa 30 Minuten ab.  -  Durchatmen, die Seeluft tut gut  - .
Unsere Anlaufhäfen der nächsten Tage sind zunächst Rotterdam, danach Tilbury/London.
Für private Dinge und Amateurfunk ist weder heute noch morgen Zeit. Ich rufe kurz zu Hause an und teile meine Ankunft auf dem Schiff mit.
Am späten Abend richte ich mich in meiner Kammer, bestehend aus Wohn- und Schlafraum sowie einer Naßzelle mit Dusche, WC und Waschbecken häuslich ein. 
Ich habe im Wohnraum ein Fenster mit Sicht nach Backbord und im Schlafraum ein Fenster zum Heck.
Das Bullauge nach Backbord läßt sich öffnen und erlaubt das Herausführen des Ant.- Kabels.
Die Überfahrt von Hamburg nach Rotterdam bemerke ich kaum. Ich bin müde und morgen früh um 07:50 Uhr klingelt mein guter alter Ruhla-Reisewecker. Das Handy würde es auch tun, aber der Wecker ist eben Tradition.

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Meine Schlafkammer.


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Mein Wohnraum mit der Amateurfunkstelle.



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Der Hafen von Rotterdam im Morgennebel. 

Auf dieser Fahrt sind wir zu 16:  Kapitän, erster, zweiter und dritter nautischer Offizier, ICO, Chief, 2. Ingenieur, Fitter, Oiler, Bootsmann sowie Decksmannschaft. 
Kapitän Jarosz kommt aus Polen, die nautischen Offiziere aus Litauen und der Ukraine.
Der Chief-Ingenieur und der 2. Ingenieur kommen aus Russland. Der Chefkoch ist Ukrainer. 
Unser Bootsmann, der Messman und die Decksmannschaft kommen von den Philippinen.
Der Schiffselektriker kommt aus Rumänien. Eine prima Crew.


Am Mittwochvormittag auf der sonnigen Überfahrt von Hamburg nach Rotterdam installiere ich meine AFU-Antenne an der Reeling des Brückendeckes und stimme diese auf 7.195 kHz ab. 
Als Antenne für Amateurfunk nutze ich wieder meine „Outbacker Perth“, deren Vorzüge ich schon bei zahlreichen früheren Seereisen schätzengelernt habe. 

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Die Outbacker Perth für Amateurfunk. 


In der Mittagszeit ist das 40 m Band halbwegs brauchbar und die ersten QSO’s finden ins LOG.
Der Funkwetterbericht von N0NBH klingt nicht allzu optimistisch. Der solare FluxIndex liegt bei nur 99. Die Sonne könnte sich durchaus mal etwas anstrengen.
Zwei Tage später erfahre ich bei einem QSO auf 40 m, daß dieser Schiffsausrüster Stefan heißt und das Rufzeichen DH9TB hat. So klein kann die Welt manchmal sein.
Bis zum Freitagabend kann ich auf 40 m noch drei Logbuchseiten füllen. Über die zahlreichen Verbindungen in das Altenburger- und Leipziger Land sowie nach Falkenstein habe ich mich natürlich besonders gefreut.
In Tilbury habe ich eigentlich Landgang geplant. Es gibt wie so oft erst mal andere Dinge zu tun.

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Der Hafen von Tilbury / England. Es gibt hier keinen Shuttle-Service und Taxis sind sehr rar.


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Der Hafen von Tilbury / England.


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Der Hafen von Tilbury / England. Bis zur Ortslage sind das schon mal 4 km Fußmarsch.


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Der Hafen von Tilbury / England.

Nach etwa 4 Seetagen werden wir die Insel Teneriffa erreichen, unseren ersten Hafen auf den Kanarischen Inseln.
Am Samstag Vormittag stimme ich meine Antenne auf 14.320 kHz um und führe erste QSO’s auf 20 m. Trotz der „faulen“ Sonne liegen die Rapporte von Schweden bis Spanien selten unter 59+10. Die oberen Bänder sind weitgehend unbrauchbar.


Das Schiff gehört zur Flotte der Reederei Peter Döhle aus Hamburg, fährt aber zurzeit für die OPDR, die Oldenburg-Portugiesische Dampfschiffs-Rhederei GmbH aus Hamburg.
Wir segeln zurzeit unter der Flagge von Portugal mit Heimathafen Madeira.
MV Alida wurde 2005 auf der JJ Sietas Werft in Hamburg-Neuenfelde als Baureihe 1251, Typ 168.a gebaut, ist 134 m lang, 22 m breit und hat einen ladungsabhängigen Tiefgang von 8 m.

Es ist Samstagnachmittag, wir durchfahren den Englischen Kanal bei schönem Wetter. Der Wind bläßt mit 19 Knoten und die Temperaturen liegen bei +19°C. Eine sehr ruhige und angenehme Fahrt.

Seit 01.01.2016 ist auf Mittelwelle kein Rundfunk aus Deutschland mehr zu empfangen. Bis in den westlichen Ärmelkanal war der Deutschlandfunk mit seinen 4 Frequenzen auf Mittelwelle früher die letzte Quelle für Nachrichten aus Deutschland.
Aus Kostengründen wurden diese letzten Nachrichtenquellen für deutsche Hörer im Ausland abgeschaltet und sollen durch Digitalradio und Internet irgendwann flächendeckend ersetzt werden. In Ländern wie Tschechien, den Niederlanden, England, Frankreich, Portugal, Spanien und vielen anderen gibt es noch zahlreiche aktive Mittelwellensender. Warum?
In diesen Ländern sind die laufenden Kosten der Mittelwellensender wohl nicht das primäre Kriterium, sondern die Versorgungssicherheit ihrer eigenen Bevölkerung.

Heute informiere ich mich zunehmend über das Internet ohne Filter. Facebook, Twitter etc. Nicht ganz uninteressant.
Im Ausland als auch auf See ist das mobile Internet natürlich nicht überall und schon gar nicht kostenfrei empfangbar. In vielen Häfen ist mittlerweile LTE und damit auch breitbandiges und schnelles Internet verfügbar.
Im Internet gibt es heute eine Vielzahl sehr guter und glaubwürdiger Informationsquellen.
Wenn ich für jedes GigaByte bezahlen muß, gönne ich mir natürlich auch die Meinungsvielfalt der Originalquellen und und erspare mir den Qualitätsjournalismus von ARD, ZDF, RTL etc. 
Für jedes Fahrtgebiet kann man die passende PrePaid-LTE-Daten-SIM-Card online kaufen. Diese gibt es u.a. zu 1 GB, 5 GB, 10 GB, 20 GB mittlerweile auch recht preiswert.

Mit meiner SIM-Card kann ich mich in alle verfügbaren Mobilfunk-Netze in Häfen einbuchen und bin damit jederzeit hervorragend informiert.
Eine gute, aber wohl auch störanfällige Technik, früher genügte ein einfaches Taschenradio.

Am frühen Sonntagmorgen des 23.01.2016 erreichen wir Île d’Ouessant - die westlichste französische Landmarke am Ärmelkanal und voraus den Golf von Biskaya.
Wir geben auf CH13 unsere Meldung über DG, Cargo, IFO, GO, LO an die Küstenfunkstelle <USHANT Traffic> ab. 
Das sind Meldungen über Tiefgang des Schiffes, gefährliche Güter an Bord, Waffen, Munition, Anzahl der Crew, Ladung, gebunkertes Schweröl, Marinediesel etc. 
Derartige Meldungen auch bei <Cabo Finisterre Traffic> und <Gibraltar Traffic> erforderlich.
Bei Erreichen des Längengrades von 5° West stellen wir gemäß SECA (Sulphur Emission Control Area) auf Brennstoff mit höherem Schwefelanteil um. Dieser preisgünstigere, stark schwefel- und schadstoffhaltige Brennstoff ist in Europa nicht erlaubt, auf offener See und vor Afrika ist das kein Problem. Wo bleibt der Aufschrei der Grünen? 
Das Wochenende an Bord ist ruhig. Keine Häfen, kein Ladebetrieb. Wir durchfahren den Golf von Biskaya bei mäßigem Wetter. Die Temperatur steigt von 10°C stetig auf 18°C an.
Die Windgeschwindigkeit liegt in den Spitzen bei 40 Knoten. Die Wellen liegen bei 4 m Höhe.
Für diese Jahreszeit sind das schon recht angenehme Bedingungen in der Biskaya.
Vier volle Seetage mit bis zu 300 sm ab vom Festland liegen vor uns.
Am Wochenende, Montag und Dienstag nutze meine Freizeit ausgiebig für Amateurfunk und bringe auf 20 m wieder zahlreiche QSO’s ins Logbuch. Die Baken auf 14.100 kHz sind eine sehr gute Hilfe. 
Die Ausbreitungsbedingungen sind gegen 13:00 UTC in der Regel am brauchbarsten, es gibt aber auch kurze Bandöffnungen zu anderen Tageszeiten. 
Wir sind bis zu 300 sm vom spanischen und später marokkanischen Festland entfernt.
Auf dem 3 m - UKW-Hörfunkband herrscht nur noch tiefes Rauschen.
Zahlreiche Mittelwellensender aus Frankreich, Spanien, Portugal und Marokko sind weiterhin gut zu empfangen.
Südlich von N30°, etwa des Breitegrades von Gibraltar wird die See angenehm ruhiger. Wir haben nur noch 10 Knoten Wind und die Wellenhöhe bleibt weit unter 2 m. 
Die Meeresoberfläche zeigt sich tiefblau bis anthrazit ohne weiße Kämme oder gar Brecher.
Diese Wetterbedingungen bleiben uns bis zu den Kanaren erhalten. 

Am Mittwoch, den 27.01.2016 ist unsere Position um 10:00 UTC N29°23.31‘ W15°20.92‘ mit COG 194°. 
Die Temperatur liegt bei 10:00 Uhr bereits bei 23°C, die Bedingungen sind traumhaft.
Land ist noch nicht in Sicht aber UKW Hörfunk ist von den Kanarischen Inseln schon wieder auf zwei Frequenzen zu empfangen. Pilote-Time für Teneriffa am Mittwoch ist 14:00 UTC.
Wir machen gegen 15:30 LT = UTC fest.
Unsere Position im Hafen von Teneriffa ist N28°29.34‘ W16°13.38‘. 

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Einfahrt in den Hafen von Teneriffa / Spanien.


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Einfahrt in den Hafen von Teneriffa / Spanien.


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Einfahrt in den Hafen von Teneriffa / Spanien.


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Einfahrt in den Hafen von Teneriffa / Spanien.


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Einfahrt in den Hafen von Teneriffa / Spanien.


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Einfahrt in den Hafen von Teneriffa / Spanien.


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Einfahrt in den Hafen von Teneriffa / Spanien. Bohrinseln in Vorbereitung für ihren Einsatz.


Landgang in Teneriffa, Mittwoch, 27.01.2016
Kurze Hosen und T-Shirt sind für den Landgang bei nachmittäglichen 25°C völlig ausreichend. Ein Taxi bringt den 2nd. Officer, den 2nd. Engineer und mich ins Stadtzentrum.

Das Stadtzentrum ist überschaubar, die Sehenswürdigkeiten erlaufen wir und gönnen uns noch einen nächtlichen Restaurantbesuch. Ein Besuch im Mercado de Nuestra Señora de Africa fehlt natürlich nicht, obwohl wir uns davon mehr versprochen hatten. Viele der kleinen Läden haben am Vormittag geschlossen. Eine “accion tarde” wäre vielleicht besser gewesen.

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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien. Frischfisch, ein Leckerbissen für Feinschmecker.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien. Zentrale Funk/Empfangs/Antennenanlage der Behörden auf der Insel.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien. Die Lotsenboote von Teneriffa.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien.


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Eindrücke aus Teneriffa / Spanien.


Etwa gegen 00:30 Uhr Schiffszeit bringt uns ein Taxi zurück zum „Terminal de Contenedores de Tenerife“. 
Im Hafengelände ist der Schutzhelm nicht erforderlich, aber ohne die High-Visibility-Vest kommt niemand in den Hafen. Hier im Hafen gehen die Uhren gemütlich langsam. Die Nähe zu Afrika ist deutlich spürbar. Wir sind todmüde und auch nicht mehr ganz nüchtern. Der Wein hat hervorragend gemundet. 
Am Donnerstag, den 07.08.2015 frühmorgens gegen 08:00 UTC laufen wir aus. 
Unser nächster Hafen ist Santa Cruz de Gran Canaria, den wir am Donnerstagabend erreichen. In der Nacht gibt es kein Löschen der Ladung. Wir sind auf den 28. Breitengrad. 



Landgang in Santa Cruz de Gran Canaria, Donnerstag, 28.01.2016 
Unsere Position im Hafen von Gran Canaria ist N28°08.58‘ W15°24.69‘. Auch in Gran Canaria ist Landgang möglich. Die Hafenpolizei nimmt mich freundlicherweise gleich mit in die Innenstadt. Ich bedanke ich für den exzellenten Service der Behörde. So etwas habe ich auch schon mal in Hamburg erlebt, danke.

Ich bin heute allein auf Landgang. Eine gute Möglichkeit auch mal ganz persönlichen Interessen nachzugehen. Eine wunderschöne Insel.

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Eindrücke aus Gran Canaria / Spanien.


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Eindrücke aus Gran Canaria / Spanien.


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Eindrücke aus Gran Canaria / Spanien.


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Eindrücke aus Gran Canaria / Spanien.


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Eindrücke aus Gran Canaria / Spanien.


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Eindrücke aus Gran Canaria / Spanien.


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Eindrücke aus Gran Canaria / Spanien.


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Eindrücke aus Gran Canaria / Spanien.


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Eindrücke aus Gran Canaria / Spanien.


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Eindrücke aus Gran Canaria / Spanien.


Ich erkunde die Gassen der Altstadt zu Fuß. Kapitän Jarosz ruft mich auf meinem Mobiltelefon an und teilt mir die Ankunftszeit des Lotsen mit. (Pilot Time)
Am frühen Nachmittag dampfen meine Hufe und ich lasse mich mit einem Taxi zum Main Gate zurückbringen. Taxis gibt es reichlich, preiswert und überwiegend der Marke “Dacia”. 
Gegen 15:00 Uhr Schiffszeit kommt der Lotse an Bord. Wir laufen in Richtung Agadir aus.
Die Freude währt nur kurze Zeit.
Wir haben Maschinenschaden, der wohl vermeidbar gewesen wäre. Unser Chief hat bestimmte Brennstoff-Filter nicht rechtzeitig fachgerecht ausgetauscht. Jeder macht mal einen Fehler.

Wir ankern die Nacht etwa zwei Seemeilen vor der Insel. Der Lotse geht wieder von Bord.
Unsere Ingenieure arbeiten die ganze Nacht an der Behebung des Schadens. Zeit für mich, ein paar Fotos der Schiffsmessen und der Schiffsküche zu machen.

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MV Alida, die Offiziersmesse. Links auf der Bank der Platz des Kapitäns, der Stuhl gehört dem
Chief Mate, mein Platz ist auf der Bank hinten, mit Brille und Rucksack.


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MV Alida, die Offiziersmesse.


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MV Alida, die Mannschaftsmesse.


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MV Alida, die Mannschaftsmesse.


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MV Alida, Schiffsküche / Galley. Mark unser Steward.


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MV Alida, Notfunk- und Kommunikationsfrequenzen.


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Auflaufend aus dem Hafen von Teneriffa.


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Auflaufend aus dem Hafen von Teneriffa.


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Auflaufend aus dem Hafen von Teneriffa.


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Auslaufend aus dem Hafen von Teneriffa.


CANAR-16-068-lüttEtwa 2 sm vor Teneriffa ankern wir mit Maschinenschaden bis in die Morgenstunden.


Am Freitagmorgen gegen 06:00 Uhr ist das Schiff seeklar und wir versegeln in Richtung Agadir. Wir haben einen halben Tag verloren.
Die Verärgerung über den völlig unnötigen Maschinenschaden ist dem Kapitän beim Frühstück sichtlich anzumerken. Zeit ist Geld.
Die Zeit der Überfahrt nach Afrika nutze ich für Amateurfunk.
Innerhalb der Hoheitsgewässer Marokkos sowie in den marokkanischen Häfen ist es mir nicht mehr erlaubt, zu senden. Als Gast in Marokko halte ich mich selbstverständlich an deren Gesetze und respektiere die Regeln und Gepflogenheiten des Gastlandes.
Das gehört sich schließlich so, wenn man zu Gast in einem anderen Land ist, meine ich.

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Die Seekarte vor Agadir / Marokko.

Die Überfahrt von Gran Canaria nach Agadir ist recht unangenehm. Wir sind in schlechtem Wetter, das Schiff rollt bei kräftigen Windböen um 6 aus nordwestlichen Richtungen beachtlich.
Wir erreichen Agadir in der Nacht von Freitag zu Sonnabend, müssen aber den ganzen Sonnabend etwa 2 Seemeilen vor Agadir auf Reede liegen.
Unsere Position auf Reede ist N30°24.57‘ W09°40.98‘. Dutzende kleiner Fischerboote bringen am frühen Vormittag ihren Fang in den Hafen. Auf dem Radar sind mehr als 40 Echos, eng beieinanderliegend zu sehen.
Andrij, unser 2. Nautischer Offizier hat am Nachmittag nach Dienstende ebenfalls seine Angel ausgeworfen und versorgt die Küche mit frischem Fisch.
Der Anblick von Agadir aus etwa 2 Seemeilen Entfernung bei strahlendem Sonnenschein über einen ganzen Tag hinweg ist wunderschön. Bei jedem Sonnenstand verändert sich auch der Anblick der Küste.
Wir liegen bis 19:40 Uhr Schiffszeit auf Reede, M/S „Thomson Majesty“, ein Passenger, muß jetzt noch den Hafen verlassen. Der Lotse ist immer noch nicht an Bord – wir sind in Afrika.
Um 21:20 Uhr Schiffszeit haben wir endlich im Hafen von Agadir festgemacht. Wir liegen im Fahrplan der OPDR bereits um einen Tag zurück. 

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Krängung vor Agadir an der Ankerkette.


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Fischereifahrzeuge vor Agadir/Marokko. 


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Fischereifahrzeuge vor Agadir. 


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Krängung vor Agadir an der Ankerkette.


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Unser 2. nautischer Offizier Andrij aus der Ukraine. Von ihm habe ich viele Dinge über die Krim,
Russland und die Ukraine erfahren, die so nicht in der Zeitung stehen, aber daran sind wir ja gewöhnt.


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Der Hafen von Agadir / Marokko. 


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Der Hafen von Agadir / Marokko. 


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Der Hafen von Agadir / Marokko. 


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Der Hafen von Agadir / Marokko. Hier gehen die Uhren ganz langsam. Anschluß der Gleichstromkabel
für den Kran.


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Der Hafen von Agadir / Marokko. 


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Der Hafen von Agadir / Marokko. 


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Der Hafen von Agadir / Marokko. 76 kt Getreidesilo, Getreidehafen.


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Der Hafen von Agadir / Marokko. 


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Der Hafen von Agadir / Marokko. Getreidehafen.


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Der Hafen von Agadir / Marokko. 


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Der Hafen von Agadir / Marokko. Krananlagen der Marke TAKRAF, Made in GDR. 


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Der Hafen von Agadir / Marokko. 


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Kleines Fischerboot vor Agadir. In diesen Gewässern gibt es reichlich Fisch.


Landgang in Agadir, Marokko, Sonntag, 31.01.2016 
Der Agent unserer Reederei, ein netter Marokkaner, kommt am Sonntag gegen 07:00 Uhr Schiffszeit an Bord. Freundlicherweise nimmt er mich in seinem Auto mit in die Stadt. Meinen Shorepass (Passierschein für den Hafen) habe ich bereits am Sonnabend erhalten.
In der Innenstadt sind die Petit-Taxis überall zu finden, ein Wink genügt.
In den Containerhafen verirrt sich hingegen selten ein Taxi. 
Ich besuche zunächst Souk EL Had. Danach stehen noch die unzähligen Gassen der Altstadt auf meinem „touristischen“ Programm. Sehr schön, angenehm und überall sehr freundliche Leute.
Wenn ich alles kaufen würde, was man mir versucht aufzuschwatzen, brauche ich wohl für die Rückfahrt einen Pickup. Ich bleibe standhaft, mein Rucksack reicht aus.

Die Rückfahrt zum Schiff ist dann weniger ein Problem, Petit-Taxis gibt es überall. Ein kleiner Peugeot bringt mich zurück zum Hafen. Das Auto hat seine besten Tage schon viele Jahre hinter sich.
Die Tür auf der Beifahrerseite schließt nicht richtig. Ich halte sie mit dem Griff fest. Die ständige grelle Sonne hat die Verkleidung des Armaturenbrettes regelrecht zerfressen. Ich will nicht meckern, die paar Kilometer bis zum Hafen geht das schon. Der Fahrer fährt jeden Tag mit diesem Auto. Ich genieße Afrika. 
Ich motiviere den Taxifahrer mit ein paar Dirham (Dirham = Landeswährung in Marokko)
zusätzlich zum Fahrpreis. Dafür fährt er mich bis zur Gangway des Schiffes, obwohl das in Agadir gar nicht erlaubt ist. Ich bedanke mich. 

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Eindrücke aus Agadir / Marokko. Blick von der Casbah zur Marina. Wunderschön.


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Die Schrift auf dem Berg ist der Wahlspruch Marokkos: Gott, Vaterland, König


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Industrieanlagen zur Phosphatgewinnung. 


Agadir Siesta im Fischereihafen von Agadir
Siesta nach getaner schwerer Arbeit im Fischereihafen, so soll es sein.


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Der Markt Souk EL Had. Eine wunderbare Vielfalt von Obst und Gemüse, tau frisch. 


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Der Markt Souk EL Had, Zugänge zum Markt.


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Der Markt Souk EL Had. Wunderbar.


Souk Agadir 05
Der Markt Souk EL Had. Früchte des Orients.


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Der Markt Souk EL Had. Gewürze des Orients. Wunderbar.


Souk Agadir Fischmarkt
Agadir / Marokko. Der Fischmarkt. Bis 10 Uhr ist an Frischfisch alles verkauft. 


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Die Moschee Mohammend V. in Agadir.


Agadir le petite taxi 01
Agadir. Ein Petit Taxi. Preiswert und praktisch überall verfügbar.


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Agadir / Marokko. Der Schnellzug aus Marrakesch. Die Bahnanlagen sind in gutem Zustand.


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Der Hafen von Agadir / Marokko. Letzte Eindrücke aus West-Afrika. 


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Der Hafen von Agadir / Marokko. Wir laufen aus Agadir aus. Der nächste Hafen ist Huelva / Spanien.


Auf dem Schiff haben sich ein paar fliegende Händler mit Obst, Honig, kleinen handgeschnitzten Figuren, Billiguhren und vielen anderen Dingen eingefunden. Das ist auch erlaubt, die Security läßt sie an Bord.
Die Gangway-Wache läßt sie aber nicht aus den Augen.
Die Gegend ist nicht geheuer, wir haben in Agadir Security-Level 2 auf dem Hauptdeck. 
Gegen 15:00 Uhr Schiffszeit laufen wir aus. Das Schiff wird vorher von unserer Crew Meter für Meter nach möglicherweise illegal mitreisenden Personen abgesucht.
Hier an Bord sind wir da wohl etwas pingeliger, als an den heimatlichen Landesgrenzen. Hier haftet schließlich die Reederei und nicht der Steuerzahler.
Gegen 16:00 Uhr Schiffszeit sind wir schon wieder in internationalen Gewässern und ich nutze das offene 20 m Band für Amateurfunk. 
Zwei Seetage liegen vor uns. Der Wetterbeicht zeigt ein größeres Hochdruckgebiet über unserer Fahrtroute.
Das sind gute Nachrichten. Unser nächster Hafen ist Huelva, das liegt in Spanien. Wir erreichen Huelva gegen 19:00 Uhr Schiffszeit und laufen nach kurzer Ladungsübernahme gegen 23:18 Uhr Schiffszeit schon wieder aus. Die langgezogenen Sandstrände von Huelva nehmen wir nur in der Abenddämmerung wahr.
Am frühen Morgen des Dienstag, 02.02.2016 passieren wir Cabo de São Vicente, die Südwestspitze Portugals. Gegen 10:00 Uhr Schiffszeit ist unsere Position N37°40,34‘ W9°12,23‘ mit COG 12°. (COG = Kurs über Grund) Die Außentemperatur liegt bei angenehmen 15°C. Pilottime für Setubal ist 14:00 Uhr Schiffszeit. Wir laufen fast pünktlich aus.
Gegen 13:00 Uhr Schiffszeit laufen wir in die Bucht von Setubal ein.
Der Lotse erklärt uns in ausgezeichnetem Englisch nicht nur die Tücken der Strömungen und Untiefen im Hafen sondern gibt auch unzählige Informationen zur Geschichte der Region und Tips für den Landgang. So etwas hört man sehr gern.

Landgang in Setubal, Dienstag, den 02.02.2016 
Nachmittag und Abend stehen mir für Landgang zu Verfügung. Eine Shore-Card ist nicht erforderlich. Wir laufen erst gegen Mitternacht wieder aus. Die Kollegen im Gate rufen mir freundlicherweise ein Taxi, was mich in zunächst in die Altstadt bringt.
Die Vorbereitung des Landganges mit Google Earth erspart unnötiges suchen. Wie immer erlaufe ich mir die Altstadt. Erst gegen 19 Uhr setzt hier die Dämmerung ein. Ich genieße noch die nächtlichen Eindrücke der Gegend um den Yachthafen und fahre gegen 22 Uhr mit dem Taxi zurück zum Schiff.
Die Socken dampfen und nach dem Duschen geht es sofort in die Koje. Das Rollen des Schiffes wiegt mich in einen tiefen Schlaf.
Der Wecker klingelt morgen früh wieder pünktlich 05:30 Uhr Schiffszeit.

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Anlauf auf den Hafen Setubal / Portugal. 



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Anlauf auf den Hafen Setubal / Portugal. 


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Anlauf auf den Hafen Setubal / Portugal. Der Lotse kommt an Bord.


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Anlauf auf den Hafen Setubal / Portugal. 


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Anlauf auf den Hafen Setubal / Portugal. 


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Anlauf auf den Hafen Setubal / Portugal. 


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Auf der Brücke: Links der Lotse, in der Mitte unser Kapitän, rechts der Chief Mate. 


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Anlauf auf den Hafen Setubal / Portugal. 


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Auf der Brückennock: Links unser Chief Mate, in der Mitte der Lotse, rechts unser Kapitän. 


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Anlauf auf den Hafen Setubal / Portugal. 


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In den Gassen von Setubal. Hier kann man die Geschicht Portugals spüren. 


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In den Gassen von Setubal. Jedes Detail ist interessant.


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In den Gassen von Setubal.


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In den Gassen von Setubal.


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In den Gassen von Setubal.


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Eindrücke aus Setubal. Das letzte Erdbeben hat deutliche Schäden hinterlassen.


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Eindrücke aus Setubal. Auch das ist Geschichte pur.


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Eindrücke aus Setubal.


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Eindrücke aus Setubal.

Drei volle Seetage mit recht bescheidenem Wetterbericht stehen an.
(Marine weather forecast for Biscay (Lat 47.50, Lon -6.00) Marine Bay Of Biscay, Sea Areas.htm)
Nordatlantik und Golf von Biskaya liegen vor uns. Es gibt Windböen aus 256° mit 29 kts und Wellen aus 250° mit bis zu 3,6 m. 
Das heißt: 
Alles was sich in der Kammer nicht bewegen darf, muß zeitnah mit Klebeband arretiert werden. Dazu gehört auch die gesamte Funktechnik. Die Antenne habe ich noch einmal kontrolliert. Alles fest. 

Auf See ein Tag so schön wie jeder Tag andere. Das leise Zirpen aus der Funkstelle und das permanente Geräusch der Hauptmaschine überlagern sich. Man sieht sich nur auf der Brücke und zu den Mahlzeiten in der Messe. Dann zieht ich jeder wieder in seine Kammer zurück.
Es gibt wieder viel Zeit für Amateurfunk und kleinere Reparaturen in der Kammer. Wir haben gutes Werkzeug an Bord, da kann man alles selbst reparieren.

Am Donnerstag, 04.02.2016 um 08:30 Schiffszeit ist unsere Position N45°21.51‘ W8°13.73‘ mit COG 028° und SOG 16,6 kts. (COG = Kurs über Grund, SOG = Geschwindigkeit über Grund) 
Die Außentemperatur beträgt 13°C und die Wassertiefe unter Kiel 4.720 m = 4,7 km. 
Wir befinden uns mitten in der Biskaya.
Nicht einmal UKW-Rundfunksender kann man hier empfangen. Von Mobiltelefon oder Internet ganz zu schweigen. Für dienstliche Belange gibt es das Satellitentelefon, für die Freizeit habe ich meine Kurzwellenfunkstation mit an Bord.
Die Ausbreitungsbedingungen auf 20 m werden erst in den Mittagsstunden wirklich brauchbar. Das PapierLog füllt sich. So viele Funkverbindungen wie auf dieser Reise hatte ich noch nie. 
Am Abend des 04.02.2016 sind wir bereits im Englischen Kanal. Die Dämmerung hat eingesetzt, es sind wunderschöne ruhige Stunden bis zum Sonnenuntergang. Der Mond ist aufgegangen.
Der Englische Kanal ist hier so breit, daß auch klarem Wetter die französische Küste noch nicht sichtbar ist, unendliche Weiten, nur Wasser, soweit das Auge reicht.
Einzelne Schiffe begleiten uns im Abstand mehrerer Seemeilen.
Wunderschön, wenn sich der Mond auf der Wasseroberfläche spiegelt, die Seele baumeln lassen, bevor am Morgen um 05:30 Uhr die Wirklichkeit wieder erbarmungslos zuschlägt.
Pilote-Time für Tilbury/London soll Samstag, 06.02.2016 gegen 20:00 Schiffszeit sein.
Wir bekommen Meldung, daß der Hafen nicht vor Sonntag Vormittag angelaufen werden kann. Wir gehen auf 50 % Pitch und durchfahren den englischen Kanal mit nur 7 Knoten um etwas Zeit zu schinden. Wir erreichen Tilbury am Sonntag gegen 13:00 Uhr.
Zusammen mit zwei weiteren Leuten fahren wir mit Southend-Railway für wenige Stunden nach London und kommen auf dem Bahnhof Fenchurch Street in der Nähe des Towers of London an. Unser Landgang ist sehr knapp bemessen.
Bis spätestens 01:00 Uhr müssen wir zurück sein, so die Order des Chiefe Mate.
Einige Sehensürdigkeiten und Fotos mit dem Handy zur Erinnerung. 

London 2
Eindrücke aus London.


Tilbury Rail
Die Schnellbahn von Tilbury nach London.


Tilbury Docks
Eindrücke aus Tilbury. Die Docks.


London 3
Eindrücke aus London am Abend.


London Tower
Eindrücke aus London. Der Tower von London von außen, für eine Besichtigung fehlte leider die Zeit.


Brücke
Eindrücke aus London am Abend.

Am Montag gegen 02:00 Uhr laufen wir bereits wieder Richtung Rotterdam aus. Wir liegen reichlich einen Tag hinter unserem Zeitplan zurück. Die Fahrt durch die Nordsee verläuft mehr als ruhig.

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Das Einlaufen in den Hafen von Rotterdam ist immer wieder sehenswert.


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Eindrücke aus dem Hafen Rotterdam. Gewaltige Hafen- und Industrieanlagen.


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Eindrücke aus dem Hafen Rotterdam. Leere Kühl-Container.


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Eindrücke aus dem Hafen Rotterdam.


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Eindrücke aus dem Hafen Rotterdam.

Im Hafen von Rotterdam liegen wir nur wenige Stunden, löschen Ladung und laufen wieder
Richtung Hamburg aus.
Am Dienstag, 09. Februar 2016 machen wir in Hamburg Oderhafen Schuppen 80/81 fest.
Für mich ist die Fahrt zu ende, ich mustere ab.
Ein Taxi bringt mich gegen 09 Uhr vormittags zum Bahnhof Hamburg-Altona.
Planmäßig erreiche ich meinen Zug in Hamburg-Altona.
Gegen 19 Uhr war ich zu Hause in Lehndorf. 
Meine Familie holt mich vom Bahnhof Lehndorf ab.
Papa, was hast Du diesmal mitgebracht? - war wie immer die erste Frage.
Ich habe etwas ganz besonderes aus Afrika mitgebracht, das wird aber hier nicht verraten.

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