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Samstag, 01.09.2007 bis Sonntag, 02.09.2007
Der IARU-Region 1 - Fieldday, dient der Förderung des vom Stromnetz und festen Antennen unabhängigen Amateurfunkbetrieb.
Unsere Fieldday-Stationen bestehen aus mitgebrachten Funkgeräten, Antennenanlagen und einer netzunab- hängigen Stromversorgung. Mit dem Aufbau der Fieldday-Station darf frühestens 24 Stunden vor Contestbeginn angefangen werden. Die Antennen dürfen nicht an Gebäuden oder ständigen Bauwerken befestigt sein. Die Entfernung zum nächsten Netzanschluß oder zu bewohnten Gebäuden muß mindestens 100 Meter betragen. Die Stromver- sorgung der Fieldday-Station darf nicht aus dem öffentlichen Stromnetz erfolgen. Es ist dafür Sorge zu tragen, daß diese Leistung im Betrieb ständig überwacht und der Maximalwert gemäß der gewählten Teilnahmeklasse nicht überschritten wird. Den autorisierten Personen des DARC ist die Inspektion des Fieldday-Standortes und dessen Einrichtungen zu ermöglichen.
Mehrmann-Stationen, max. 100 W Ausgangsleistung
Es darf als Antenne nur eine einzige Dipol- oder Vertikalantenne installiert werden. Sie muß so aufgebaut sein, daß nicht mehr als zwei überhöhte Aufhängungspunkte mit einer maximalen Höhe von 15 m verwendet werden.Die Mindestbetriebszeit auf einem Band beträgt 10 Minuten. Es können jedoch jederzeit auf anderen Bändern neue Multiplikatoren gearbeitet werden.
SSB: erstes vollständiges Wochenende im September, von 13:00 UTC Samstag bis 12:59 UTC Sonntag
Bänder Kurzwelle 3,5; 7,0; 14,0; 21,0; 28,0 MHz
Standort: 04603 Nobitz, OT Klausa, Landkreis Altenburger Land
Bedingungen ca. 400 m vor dem Leinawald, offenes Gelände / Wiese
Höhe über NN ca.: 198 m Koordinaten: Breite 50°58’23,69” Nord; Länge 12°31’10,47” Ost
Klausa am Leinawald war einer unserer landschaftlich schönsten Standorte, die uns je für einem Fieldday zur Verfügung standen. Zudem war das Wetter weder zu heiß noch zu kalt und wir hatten keine Niederschläge. OM Matthias, stellte uns freundlicherweise wieder seinen VW-Transporter als Portabel-Shack zur Verfügung. Die Funkausrüstung stellte OM André, DJ6APA. Funkbetrieb wurde in diesem Jahr ausschließlich auf Kurzwelle gemacht. Als Antenne hatten wir eine Windom FD-4 in ca. 11 m Höhe gespannt. Die Abstrahlung über der feuchten Wiese mit hohem Grundwasserstand war gut. Obwohl die Ausbreitungsbedingungen auf den Kurzwellenbändern oberhalb von 7,0 MHz eher bescheiden waren, sind wir dennoch mit der Anzahl der gefahrenen QSO’s sehr zufrieden. Für die Standortgenehmigung bedanken wir uns ganz herzlich bei der LEG Thüringen in Erfurt.
Hier einige Bilder des SSB-Fieldday’s 2007, meinem letzten Fieldday unter X39
 Übersichtsplan Standort Klausa. Zur Vergrößerung das Bild bitte anklicken. Quelle: Google
 Detailplan zum Standort. Zur Vergrößerung das Bild bitte anklicken. Quelle: Google
 Aufbau des ca.11 m hohen Teleskopmastes mit FD-4 ab 10:00 Uhr Ortszeit.
 OM Helmut, DK7HBS.
 Der Mast ist ausgefahren und steht mit Abspannungen in drei Ebenen stabil.
 Die Mast-Abspann-Anker in 120°. Die Abspannpunkte wurden einige Tage zuvor nach dem Rasenmahen bestimmt und mit Signierspray gekennzeichnet.
 Nun muß nur noch die Fritzel-FD-4 straff gezogen werden.
 Erdung des Generators. Der Erdbohrer wurde mit Salzlake aufgefüllt. Elektrische Sicherheit hat höchste Priorität.
 Nun sind wir an unserem eigenen Feld-Strom-Netz angeschlossen. Die Betriebs-Erdung ist hergestellt. In den Erder wurden etwa 5 Liter Lalzlake eingefüllt. Der Erdwiderstand lag bei < 6 Ohm, gemessen mit dem Erdungsmeßgerät DY 4102.
 Unser Elektrizitätswerk für unser Fieldday-Netz von 230 Volt bei 2,2 kVA. Verbrauch von 19,8 Liter “Super 95” für 28 Stunden Dauerbetrieb, mittlerer Lastfaktor = 0,45, von Sonnabend 11:00 Uhr bis Sonntag 15:00 Uhr MESZ. Der Benzinpreis hat in diesem Jahr 1,34 Euro / Liter erreicht.
 Das Flutlicht für die Nacht ist vorbereitet.
 OM Wolfgang bei der Installation der Betriebs-Erde für das Funkgerät.
 Sonnabend-Nachmittag, unsere Station ist bereit zum ersten QSO. Wir haben unser eigenes unabhängiges Stromnetz und eine gut funktionierende Antenne.
 OM Helmut, DK7HBS links im Bild.
 Besinnlichkeiten beim Anzünden unseres Lagerfeuers. OM Wolfgang, DG0OBT und OM Matthias, DL2AOM.
 Die Zutaten für den Kesselgulasch werden vorbereitet.
 Das Gelände bietet reichlich Platz auch für die Nachtquartiere.
 OM Heinz hat DK7HBS als Ausbildungsrufzeichen angemeldet.
 OM Helmut, DK7HBS an der Ausbildungsstation.
 OM Wolfgang, DG0OBT an der Ausbildungsstation.
 OM Heinz mit OM Helmut DK7HBS bei der Ausbildung. Begleitete Übungs-QSO’s werden gefahren.
 OM André DJ6APA, im Fieldday-QSO.
 OM Matthias DL2AOM, im Fieldday-QSO.
 Der Kessel von OM Heinz.
 Heinz und Lena mit OB Albert.
 Fehlen darin noch irgendwelche Gewürze ?
 OB Albert bei einer Kostprobe.
 OM Heinz und OM André.
 Der Grill von OM Matthias funktionierte hervorragend.
 XYL Lena mit OB Albert.
 Original Thüringer Rostbratwürste und Steaks, so etwas schmeckt allen sehr gut.
 Gegen 16 Uhr sind die Thüringer Röstbratwürste fertig.
 Abendstimmung im Fieldday-Camp.
 Abendstimmung, der Leinawald im Hintergrund.
 Sonnenuntergang.
 Die Nacht hat Einzug gehalten. Gemütliche Stunden am Lagerfeuer. OM Matthias fährt gerade QSO’s ein.
 Die tiefste Temperatur der Nacht lag bei angenehmen +11°C.
 Nachts bekamen wir auch Besuch von hungrigen Wandbewohnern, die wohl Witterung von unserer Gulaschsuppe bekommen hatten.
 Rauchzeichen unseres Lagerfeuers in der Nacht.
 Lena’s Frühstücks-Versorgung am Sonntag-Morgen, in aller Bescheidenheit, aber es fehlte an nichts ....
 André, DJ6APA mit “cq fieldday” wieder im Einsatz. Gute Leute muß eben man haben.
 Der Sonntag-Morgen. OM Wolfgang DG0OBT, OM Helmut DL7HBS und unser Ehrengast OM Franz DL2AXM.
 Sonntag-Morgen-Klön-Runde. OM André DJ6APA ist jetzt am Funkgerät aktiv.
 Nach dem Mittagessen am Sonntag in gemütlicher Runde.
Unsere Ausrüstung / wer organisierte was :
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VW-Transporter als Fieldday-Shack
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OM Matthias, DL2AOM
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Holzkohlegrill, Kohle, Steaks, Bratwürste
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OM Matthias, DL2AOM
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Computer, Monitor, Party-Zelt, Biertischgarnitur
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Verein X39, Transporte durch DL2AOM
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Gulaschkessel, Fleisch, Zutaten, Bier
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OM Heinz, DL2ANM
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KW-Transceiver, Netzteil, Kopfhörer, Mikrofon
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OM André, DJ6APA
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Küchenausrüstung, Brauchwasser, Sanitär
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OM Wolfgang, DG0OBT
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Leuchtstoff-Lampen á 60 W, Halogenstrahler
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OM Wolfgang, DG0OBT
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Werkzeuge und Kleinmaterial, Camping-Stühle
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OM Wolfgang, DG0OBT
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Frühstücksbuffett, Feldküche, Entsorgungen
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XYL Lena, DL1FL
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Strom-Generator 230 V, 2,2 kVA, Feld-Erder
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OM Gunter, DH6ARM
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Feld-Verkabelungen und -Verteiler
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OM Gunter, DH6ARM
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Halogenstrahler 500 Watt und 150 Watt
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OM Gunter, DH6ARM
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Benzin und Motorenöl für den Generator
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OM Gunter, DH6ARM
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Teleskop-Antennen-Mast HTM-10, L = 10,70 m
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OM Gunter, DH6ARM
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Kurzwellen-Antenne Fritzel Windom FD 4
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OM Gunter, DH6ARM
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Koaxialkabel RG 213 etc.
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OM Gunter, DH6ARM
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Genehmigungen, Vorbereitungen, Gras mähen
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OM Gunter, DH6ARM
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Die Station hat auch in diesem Jahr fast die ganze Nacht durchgearbeitet. Es war anstrengend, feucht, aber auch faszinierend und die Anzahl der geführten QSO’s hat alle Erwartungen übertroffen.
- Danke an OM Heinz für Gulaschkessel, Gulasch-Zutaten und die alkoholischen Getränke. - Danke an OM Wolfgang, DG0OBT für die Bereitstellung der technischen Ausrüstung. - Danke an OM André DJ6APA für die Bereitstellung der gesamten Funktechnik. - Danke an OM Matthias für die Bereitstellung des VW-Transporters als Fieldday-Shack. - Danke an unseren Ehrengast OM Franz, DL2AXM für Kaffee und Kuchen am Sonntagmorgen. - Danke für die umfangreichen Fotos von OM Wolfgang, DB0OBT und OM Helmut, DK7HBS. - Danke auch an alle namentlich nicht genannten Helfer bei dieser erfolgreichen Veranstaltung.
Ein Fieldday ist mehr als nur an einem Contest teilzunehmen, es ist die eher seltene Möglichkeit, einmal in freier Natur zu übernachten, abends an einem Lagerfeuer gemeinsam mit Freunden zu entspannen und einmal Funkverbindungen unter ganz besonderen Bedingungen zu fahren.
Leider konnten wir (DL1FL und DH6ARM) am traditionellen SSB-Fieldday 2008 in Altenburg / Klausa unter der Führung von X39 nicht teilnehmen. Wir waren vom 30.08.2008 bis zum 09.10.2008 mit der Transsibirischen Eisenbahn unterwegs nach RA9, West-Sibirien und waren nach etwa 5 Wochen wieder gesund und unbeschadet zurück.
Der geplante Fieldday des Ortsverbandes X39 wurde im Jahr 2008 mangels OP’s / Teilnehmern etc. pp. kurzfristig abgesagt.
Am Fieldday 2009 habe ich unter DH6ARM/p als QRP-Einzelstation an unserem Urlaubsstandort in der Nähe von Gengenbach im Schwarzwald teilgenommen.
Der geplante Fieldday des Ortsverbandes X39 wurde im Jahr 2009 mangels OP’s / Teilnehmern etc. pp. kurzfristig abgesagt.
Am Fieldday 2010 habe ich unter DH6ARM/p als QRP-Einzelstation auf meinem Hausberg zwischen Mockzig und Modelwitz im Altenburger Land teilgenommen.
Der geplante Fieldday des Ortsverbandes X39 wurde im Jahr 2010 mangels OP’s / Teilnehmern etc. pp. kurzfristig abgesagt.
vy 73 de DH6ARM
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