IARU02
SSB - Fieldday 2005

Unser Fieldday-Standort entsprach den vorgegebenen Bedingungen des Contestes und war ca. 1,4 km von der nächsten Ortschaft entfernt.
Wir bekamen wieder ein Mais-Versuchsfeld, diesmal zwischen den Dörfern Mockzig und Ehrenhain im Altenburger Land.

Für die Genehmigung zur Nutzung des Flurstückes möchten wir uns bei Herrn Kurt Knoll, dem Leiter der Maisversuche, wie auch im vergangenen Jahr recht herzlich bedanken. Das Wetter war in diesem Jahr sehr verträglich. Es war niederschlagsfrei und die Nächte waren angenehm warm.

Das Wetter war in diesem Jahr eher bescheiden, zumindest was den Sonnabend und die Nacht zum Sonntag betrifft. Wir hatten überwiegend Nieselregen und Nebel.

Erst der Sonntag brachte den erhofften Sonnenschein.



Hier nun einige Bilder vom Feldtag 2005


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Luftbildaufnahme des Fieldday-Standortes.
Quelle: Google



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Das Camp. Der VW-Bus diente als Shack, der Pavillon als Feldküche.



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Der ca. 11 m Teleskopmast für die FD-4. Hauptstrahlrichtung Ost-West.



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Im Pavillon. OM Andreas, OM Wolfgang und unser Gast.



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SWL Helmut und OM Wolfgang.



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OM Andreas und OM Wolfgang am UKW-Transceiver.



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Unser Camp. Klein aber fein.



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Gäste zu Besuch. OM Matthias, seine XYL Jeanette, OB Kevin, rechts im Bild OM André, DJ6APA.



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Abendbrot vom Holzkohle-Grill.



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OM Andreas im QSO auf Kurzwelle. Foto: DL2AOM).



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OM Heinz auf UKW. Unser Standort liegt ca. 260 m über NN.
SM, HB9, F, G - das ging hervorragend. (Foto DL2AOM).



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Zwischen den Maisversuchsflächen war grober Rasen angesät. Er hatte leider nicht die Qualität
eines Golfplatzes, unsere Schuhe waren sofort naß Wer wasserdichtes Schuhwerk mitgebracht
hatte, war fein raus.



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Alle sind offensichtlich satt geworden. Wer nicht gerade QSO’s einfährt, genießt die Natur.



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Morgengrauen im Feld, alles ist klamm und naß, trotzdem sehr romantisch.



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Die Nachtschicht ist für OM Heinz vorbei, André hat übernommen.



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Es ist 06:35 Uhr Ortszeit, die kurze Nacht ist vorbei. Guten Morgen Matthias.



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André DJ6APA, am Sonntagmorgen, wohl schon die halbe Nacht im Einsatz.



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Nachdem sich der Bodennebel aufgelöst hatte, wurde es sonnig und heiß. André an der Station.
Endlich konnte man die Heck-Klappe öffnen. Die Sonne bringt morgendliche Stimmung ins Shack.



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Sonntag-Vormittag, UKW-Verbindungen gehen hervorragend.



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Sonntag-Morgen. Langsam trocknet alles ab. Dafür wird es ohne Deckung unerträglich heiß.




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OM Matthias: “ ... Amateurfunk muß doch auch Spaß machen ... “



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OM Matthias auf Kurzwelle.



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Sonntag-Nachmittag. OM Matthias noch am Grill. Die letzten Steaks werden gebraten. Danach
wird langsam zusammengepackt. Rückmarsch !



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Unser Elektrizitätswerk, 230 V / 2,2 kVA. Den Erder haben wir mit reichlich Salzlake gefüllt.



Der Feldtag begann am Sonnabend offiziell um 15:00 Uhr Ortszeit bei leichtem Nieselregen und Temperaturen um 15°C.
Die aktivsten Funkamateure unseres OV waren aber schon seit 12 Uhr mit dem Aufbau ihrer Antennen und Anlagen beschäftigt. Das braucht eben alles seine Zeit.
Auf 15 m und 20 m hatten wir unsere ersten Verbindungen, dann gingen wir auf 40 und 80 m. Die Nacht war unangenehm kalt und naß.
Der Tau-Einfall ab 02:00 Uhr morgens hat dann alles restlos durchfeuchtet.
Alle Betten und Schlafsäcke unter freiem Himmel wurden so richtig naß. Kein Mond schien, es war finster wie im Bärenarsch.
Nach lang anhaltendem Frühnebel zeigte sich der Sonntag gegen 10:00 Uhr freundlich und später in praller und heißer Sonne.
Da zeitgleich zum Fieldday der IARU-VHF-Contest stattfand, nutzen wir die Möglichkeit, von dieser hervorragenden UKW-Lage mit ca. 230 m ü. NN sowie der Lang-Yagi von OM Wolfgang auch an diesem Wettbewerb teilzunehmen.

Die Station hat die ganze Nacht durchgearbeitet. Es war hart, feucht, aber auch schön und die Anzahl der geführten QSO’s hat diesmal alle Erwartungen übertroffen.

Dieser Contest ist sicher einer der materiell Aufwendigsten, den es gibt.
Aber der IARU-SSB-Fieldday ist mehr als nur ein Contest - er ist auch ein gutes Stück Vereinsleben.
Es wurde in letzter Zeit verstärkt diskutiert, ob der hohe Aufwand für den jährlichen Feldtag noch gerechtfertigt ist. Diese Entscheidung muß jeder OM für sich treffen.


Ein Fieldday ist mehr als an einem beliebigen Contest teilzunehmen, es ist die große Freiheit, mal in freier Natur zu übernachten, an einem Lagerfeuer zu entspannen und mal Verbindungen unter ganz besonderen Bedingungen zu fahren.

Der Feldtag hat allen sehr viel Spaß gemacht, den ganz aktiven Funkern bei Tag und Nacht, den rückwärtigen Diensten, die uns mit Strom, Wasser, Essen, Trinken usw. am Leben gehalten haben, und besonders unseren Gästen, die sehr aktiv in allen Situationen mitgearbeitet, haben.

André, Heinz und Matthias haben die meisten QSO’s eingefahren.
Für die überragenden Leistungen beim Feldtag möchten wir uns bei OM André Preiß besonders bedanken.

Nochmals vielen Dank an alle Teilnehmer des Feldtages 2005 :

DG0OBT, Wolfgang
DL2AOM, Matthias
DL2ANM, Heinz
DL3APZ, Andreas
DH6ARM, Gunter
André, SWL
Helmut, SWL
und unsere lieben Gäste

Der Feldtag hat uns allen viel Freude bereitet und im nächsten Jahr sind wir sicher wieder dabei. Tradition ist gut. Vielleicht probieren wir mal etwas anderes, als ein Maisfeld. Wir haben schon wunderschöne freie Wiesen auf exponierten Standorten im Visier.


vy 73 de DH6ARM


 

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