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Samstag, 03.09.2005 bis Sonntag, 04.09.2005
Der IARU-Region 1 - Fieldday, dient der Förderung des vom Stromnetz und festen Antennenanlagen unabhängigen Amateurfunkbetrieb.
Die Fieldday-Stationen bestehen aus mitgebrachten Funkgeräten, Antennenanlagen und einer netzunab- hängigen Stromversorgung. Mit dem Aufbau der Fieldday-Station darf frühestens 24 Stunden vor Contestbeginn angefangen werden. Die Antennen dürfen nicht an Gebäuden oder ständigen Bauwerken befestigt sein. Die Entfernung zum nächsten Netzanschluß oder zu bewohnten Gebäuden muß mindestens 100 Meter betragen. Die Strom- versorgung der Fieldday-Station darf nicht aus dem öffentlichen Stromnetz erfolgen. Es ist dafür Sorge zu tragen, daß diese Leistung im Betrieb ständig überwacht und der Maximalwert gemäß der gewählten Teilnahmeklasse nicht überschritten wird. Den autorisierten Personen des DARC ist die Inspektion des Fieldday-Standortes und dessen Einrichtungen zu ermöglichen.
Mehrmann-Stationen, max. 100 W Ausgangsleistung
Es darf als Antenne nur eine einzige Dipol- oder Vertikalantenne installiert werden. Sie muß so aufgebaut sein, daß nicht mehr als zwei überhöhte Aufhängungspunkte mit einer maximalen Höhe von 15 m verwendet werden. Die Mindestbetriebszeit auf einem Band beträgt 10 Minuten. Es können jedoch jederzeit auf anderen Bändern neue Multiplikatoren gearbeitet werden.
SSB: erstes vollständiges Wochenende im September, von 13:00 UTC Samstag bis 12:59 UTC Sonntag
Bänder Kurzwelle 3,5; 7,0; 14,0; 21,0; 28,0 MHz
Unser Fieldday-Standort entsprach den vorgegebenen Bedingungen des Contestes und war ca. 1,4 km von der nächsten Ortschaft entfernt. Wir bekamen schließlich wieder unser beliebtes Mais-Versuchsfeld, diesmal zwischen den Dörfern Mockzig und Ehrenhain im Altenburger Land.
Für die Genehmigung zur Nutzung des Flurstückes möchten wir uns bei Herrn Kurt Knoll, dem Leiter der Maisversuche, wie auch im vergangenenen Jahr recht herzlich bedanken. Das Wetter war in diesem Jahr sehr angenehm. Es war niederschlagsfrei und die Nächte waren angenehm warm.
In den letzten Jahren haben wir an unserer Tradition festgehalten, unseren Feldtag in einem Maisversuchsfeld durchzuführen.
Das Wetter war in diesem Jahr eher bescheiden, zumindest was den Sonnabend und die Nacht zum Sonntag betrifft. Wir hatten überwiegend Nieselregen und Nebel. Erst der Sonntag brachte den erhofften Sonnenschein.
Hier nun einige Bilder vom Feldtag 2005
 Luftbildaufnahme des Fieldday-Standortes. Quelle: Google
 Das Camp. Der VW-Bus diente als Shack, der Pavillon als Feldküche.
 Der 11 m Teleskopmast für die FD-4. Hauptstrahlrichtung Ost-West.
 Im Pavillon. OM Andreas, OM Wolfgang und unser Gast.
 SWL Helmut und OM Wolfgang.
 OM Andreas und OM Wolfgang am UKW-Transceiver.
 Unser Camp. Klein aber fein.
 Gäste zu Besuch. OM Matthias, seine XYL Jeanette und OB Kevin, rechts im Bild OM André, DJ6APA.
 Abendbrot vom Holzkohle-Grill.
 OM Andreas im QSO auf Kurzwelle. Foto: DL2AOM). Gute Leute muß man im OV haben.
 OM Heinz auf UKW. Unser Standort liegt ca. 260 m über NN. SM, HB9, F, G - das ging hervorragend. (Foto DL2AOM).
 Zwischen den Maisversuchsflächen war grober Rasen angesät. Er hatte leider nicht die Qualität eines Golfplatzes, unsere Schuhe waren sofort naß Wer wasserdichtes Schuhwerk mitgebracht hatte, war fein raus.
 Alle sind offensichtlich satt geworden. Wer nicht gerade QSO’s einfährt, ruht in schönster Natur.
 Die Nachtschicht bereitet sich vor.
 Morgengrauen im Feld, alles ist klamm und naß, trotzdem sehr romantisch.
 Nachtstimmung in Camp.
 Die Nachtschicht ist für OM Heinz vorbei, André hat übernommen.
 Es ist 06:35 Uhr Ortszeit, die kurze Nacht ist vorbei. Guten Morgen Matthias.
 André DJ6APA, am Sonntagmorgen, wohl schon die halbe Nacht im Einsatz. Gute Leute muß man im OV haben.
 Nachdem sich der Bodennebel aufgelöst hatte, wurde es sonnig und heiß. André an der Station. Endlich konnte man die Heck-Klappe öffnen. Die Sonne bringt morgentliche Stimmung ins Shack.
 Sonntag-Vormittag, UKW-Verbindungen gehen hervorragend.
 Sonntag-Morgen. Langsam trocknet alles ab. Dafür wird es fast unerträglich heiß.
 Ein Bier’chen am Morgen erspart Kummer und Sorgen. OM Matthias: “ ... Amateurfunk muß doch auch Spaß machen ... “ Funker trinken sehr wenig Alkohol - Alkohol paßt nicht zu unserem Hobby.
 OM Matthias auf Kurzwelle. Gute Leute muß man eben im OV haben.
 Sonntag-Nachmittag. OM Matthias noch am Grill. Die letzten Steaks werden gebraten. Danach wird langsam zusammengepackt. Rückmarsch !
 Unser Elektrizitätswerk, 230 V / 2,2 kVA. Den Erder haben wir mit reichlich Salzlake gefüllt. Der geringe Erdungswiderstand bewirkte eine hohe Störungssicherheit.
Der Feldtag begann am Sonnabend offiziell um 15:00 Uhr Ortszeit bei leichtem Nieselregen und Temperaturen um 15°C. Die aktivsten Funkamateure unseres OV waren aber schon seit 12:00 Uhr mit dem Aufbau ihrer Antennen und Anlagen beschäftigt. Das braucht eben alles seine Zeit. Auf 15 m und 20 m hatten wir unsere ersten Verbindungen, dann gingen wir auf 40 m und 80 m. Die Nacht war unangenehm kalt und naß. Der Tau-Einfall ab 02:00 Uhr morgens hat dann alles restlos durchfeuchtet. Alle Betten und Schlafsäcke unter freiem Himmel wurden so richtig naß. Kein Mond schien, es war finster wie im Bärenarsch. Nach lang anhaltendem Frühnebel zeigte sich der Sonntag gegen 10:00 Uhr freundlich und später in praller und heißer Sonne. Da zeitgleich der IARU-VHF-Contest stattfand, nutzen wir die Möglichkeit, von dieser hervorrag- enden UKW-Lage mit ca. 230 m ü. NN sowie der Lang-Yagi von OM Wolfgang auch an diesem Wettbewerb teilzunehmen.
Unsere Ausrüstung / wer organisierte was :
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VW-Transporter als Fieldday-Shack
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OM Matthias, DL2AOM
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PC, Monitor, Party-Zelt, Biertischgarnitur
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Verein X39, Transporte durch DL2AOM
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Propangas-Kocher, Speisen und Getränke
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OM Heinz, DL2ANM
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UKW-Transceiver und UKW-Antennen
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OM Wolfgang, DG0OBT
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Werkzeuge, Stühle und wichtiges Kleinmaterial
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OM Wolfgang, DG0OBT
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KW-Transceiver, Netzteil, Kabel, Mikrofon
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OM André, DJ6APA
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Strom-Generator 230 V, 2,2 kVA, Feld-Erder
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OM Gunter, DH6ARM
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Feld-Verkabelungen und -Verteiler
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OM Gunter, DH6ARM
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Halogenstrahler 200 Watt und 150 Watt
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OM Gunter, DH6ARM
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20 Liter Benzin Super 95 für 0,99 Euro / Liter
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OM Gunter, DH6ARM
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0,1 Liter Motorenöl
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OM Gunter, DH6ARM
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Antennenmast HTM-10, 10,7 m hoch
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OM Gunter, DH6ARM
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20 m Koaxialkabel RG 213
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OM Gunter, DH6ARM
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Kurzwellen-Antenne Fritzel Windom FD 4
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OM Gunter, DH6ARM
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Küchenausrüstung, Brauchwasser, Trinkwasser
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OM Gunter, DH6ARM
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Müll-Entsorgung
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OM Gunter, DH6ARM
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Die Station hat die ganze Nacht durchgearbeitet. Es war hart, feucht, aber auch schön und die Anzahl der geführten QSO’s hat diesmal alle Erwartungen übertroffen.
Dieser Contest ist sicher einer der materiell Aufwendigsten, den es gibt. Aber der SSB-Fieldday ist mehr als nur ein Contest - er ist auch ein gutes Stück Vereinsleben. Es wurde in letzter Zeit verstärkt diskutiert, ob der hohe Aufwand für den jährlichen Feldtag noch gerechtfertigt ist. Diese Entscheidung muß jeder OM für sich treffen.
Ein Fieldday ist mehr als nur an einem beliebigen Contest teilzunehmen, es ist die große Freiheit, mal in freier Natur zu übernachten, an einem Lagerfeuer zu entspannen und mal Funkverbindungen unter ganz besonderen Bedingungen zu fahren.
Der Feldtag hat allen sehr viel Spaß gemacht, den ganz aktiven Funkern bei Tag und Nacht, den rückwärtigen Diensten, die uns mit Strom, Wasser, Essen, Trinken usw. am Leben gehalten haben, und besonders unseren Gästen, die sehr aktiv in allen Situationen mitgearbeitet, haben.
André, Heinz und Matthias haben die meisten QSO’s eingefahren. Für die überragenden Leistungen beim Feldtag möchten wir uns bei OM André Preiß besonders bedanken.
Nochmals vielen Dank an alle Teilnehmer des Feldtages 2005 :
DG0OBT, Wolfgang DL2AOM, Matthias DL2ANM, Heinz DL3APZ, Andreas DH6ARM, Gunter André, SWL Helmut, SWL und unsere lieben Gäste
Der Feldtag hat uns allen viel Freude bereitet und im nächsten Jahr sind wir sicher wieder dabei. Tradition ist gut. Vielleicht probieren wir mal etwas anderes, als ein Maisfeld. Wir haben schon wunderschöne freie Wiesen auf exponierten Standorten im Visier.
vy 73 de DH6ARM
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