|
Samstag, 04.09.2004 bis Sonntag, 05.09.2004
Der IARU-Region 1 - Fieldday, dient der Förderung des vom Stromnetz und festen Antennenanlagen unabhängigen Amateurfunkbetrieb.
Fieldday-Stationen bestehen aus mitgebrachten Funkgeräten, Antennenanlagen und einer netzunab- hängigen Stromversorgung. Mit dem Aufbau der Fieldday-Station darf frühestens 24 Stunden vor Contestbeginn angefangen werden. Die Antennen dürfen nicht an Gebäuden oder ständigen Bauwerken befestigt sein. Die Entfernung zum nächsten Netzanschluß oder zu bewohnten Gebäuden muß mindestens 100 Meter betragen. Die Stromversorgung der Fieldday-Station darf nicht aus dem öffentlichen Stromnetz erfolgen. Es ist dafür Sorge zu tragen, daß diese Leistung im Betrieb ständig überwacht und der Maximalwert gemäß der gewählten Teilnahmeklasse nicht überschritten wird. Den autorisierten Personen des DARC ist die Inspektion des Fieldday-Standortes und dessen Einrichtungen zu ermöglichen.
Mehrmann-Stationen, max. 100 W Ausgangsleistung
Es darf als Antenne nur eine einzige Dipol- oder Vertikalantenne installiert werden. Sie muß so aufgebaut sein, daß nicht mehr als zwei überhöhte Aufhängungspunkte mit einer maximalen Höhe von 15 m verwendet werden. Die Mindestbetriebszeit auf einem Band beträgt 10 Minuten. Es können jedoch jederzeit auf anderen Bändern neue Multiplikatoren gearbeitet werden.
SSB: erstes vollständiges Wochenende im September, von 13:00 UTC Samstag bis 12:59 UTC Sonntag
Bänder Kurzwelle 3,5; 7,0; 14,0; 21,0; 28,0 MHz
In den letzten Jahren haben wir an unserer Tradition festgehalten, unseren Feldtag in einem Maisversuchsfeld durchzuführen.
Unser Fieldday-Standort entsprach den vorgegebenen Bedingungen des Contestes und war ca. 0,90 km von der nächsten Ortschaft entfernt. Wir bekamen schließlich wieder unser beliebtes Mais-Versuchsfeld, diesmal zwischen den Dörfern Mockzig und Ehrenberg im Altenburger Land. Das Gelände war weitgehend eben aber eine sehr nahe, tangierende Mittelspannungsfreileitung, machte uns mit Knistern und Prasseln das Leben schwer. Wir waren aber auch schlecht vorbereitet, wir hatten unsere Funkgeräte sehr schlecht geerdet, das werden wir im kommenden Jahr verbessern.
Für die Genehmigung zur Nutzung des Flurstückes möchten wir uns bei Herrn Kurt Knoll, dem Leiter der Maisversuche, wie auch im vergangenenen Jahr recht herzlich bedanken. Das Wetter war in diesem Jahr sehr angenehm. Es war niederschlagsfrei und die Nächte waren angenehm warm.
In den letzten Jahren haben wir an unserer Tradition festgehalten, unseren Feldtag in einem Maisversuchsfeld durchzuführen.
Für die Genehmigung zur Nutzung des Flurstückes möchten wir uns bei Herrn Kurt Knoll, dem Leiter der Maisversuche, wie auch im vergangenenen Jahr recht herzlich bedanken.
Das Wetter war in diesem Jahr sehr angenehm. Es war niederschlagsfrei und die Nächte waren angenehm warm.
Hier nun einige Bilder vom Feldtag 2004
 OM Wolfgang beim Aufbau des Camps für unseren Feldtag.
 Besuch durch den Pächter der von uns genutzten Landwirtschaftsfläche.
 OM Heinz in maßloser Selbstüberschätzung.
 Aufbau des 11 m Teleskop-Mastes, André Eirich, André Preiss und OM Gunter. Der Mast trägt die FD-4.
 Aufbau des 11 m Teleskop-Mastes. Der Mast trägt die FD-4.
 Der Teleskop-Mast von OM Gunter.
 Letzte Abspannarbeiten am 11 m Teleskop-Mast.
 Unsere Antenne FD-4 ist fertig.
 André Preiss.
 Unsere Feldküche, Wolfgang, Gunter und die XYL von OM Franz..
 Vorbereitung des Feuerholzes für unser Lagerfeuer durch André Eirich. Er ist keine Funkamateur, aber an unseren Outdoor-Aktivitäten immer interessiert.
 Der VW-Transporter ist unser Shack.
 Unsere Feldküche.
 André Eirich und Wolfgang (DG0OBT)
 DL2AOM bei der Reparatur seines Transceivers.
 DL2AOM beim Aufbau der Station.
 OM Heinz in QSO.
 OM Heinz und OM André im QSO.
 OM Heinz im QSO.
 André Preiss und DL2AOM in QSO.
 DH6ARM im QSO.
 Unser Camp, Feldhotel von DL2AOM.
 Unser Camp, Feldhotel von DH6ARM.
 Unser Camp.
 DL2AOM, so anstrengend kann ein Feldtag sein.
 Zwischenzeitliche Stromversorgung aus der PKW-Batterie von OM Heinz. Die Motorölanzeige des Generators zeigte einen kritischen Wert an und hat den Generator aus Sicherheitsgründen automatisch abgeschaltet. Eine Flasche hochwertiges Motorenöl ist seitdem ständiger Begleiter des Generators.
 OM Andreá Preiss bei der Vorbereitung der Nachtfackeln.
 Nach dem Abendessen. DG0OBT und DL1AZA.
 Unser Camp nachts.
 Unser Camp nachts.
 Morgenaktivitäten.
 Unser Camp.
 Kevin Scholz und OM Heinz.
 OM Heinz, DL2ANM bei der Anstiftung eines Minderjährigen zum Diebstahl sozialistischen Eigentums. Diese Krautköpfe werden von OM Heinz handwerklich perfekt zu feinstem Sauerkraut für den kommenden Vatertag verarbeitet.
 André Eirich und Berthold DL1AZA..
 Gemütlichkeit am Sonnabend-Nachmittag.
 Unsere kleine Feld-Werkstatt.
 Rückmarsch am Sonntag. André Eirich und Gunter bei der Sicherung des Antennenmastes auf dem Auto (Silberpfeil).
 Unser Elektrizitätswerk, 230 V / 2,2 kVA. Den Erder haben wir reichlich mit Salzlake gefüllt. Der Erdungswiderstand < 6 Ohm - bewirkte eine hohe Störungssicherheit.
Der Feldtag begann am Sonnabend offiziell um 15:00 Uhr Ortszeit bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 19°C. Die aktivsten Funkamateure hatten aber schon ab 11:30 Uhr mit dem Aufbau ihrer Antennen und Anlagen begonnen. Das braucht eben alles seine Zeit.
Auf 15 m und 20 m hatten wir unsere ersten Verbindungen, dann gingen wir auf 40 m und 80 m. Die Nacht war klar und halbwegs warm, ein besseres Wetter hätten wir uns nicht wünschen können. Der Tau-Einfall ab 02:00 Uhr morgens hat dann aber alles restlos durchfeuchtet. Alle Betten und Schlafsäcke unter freiem Himmel wurden so richtig naß. Der Sonntag zeigte sich bereits gegen 08:00 Uhr freundlich und später in praller und heißer Sonne.
Unsere Ausrüstung : - OV-Computer + Monitor, Logbuchprogramm UCX - KW-Transceiver, allmode, 100 Watt - Kurzwellen-Antenne Fritzel Windom-FD 4 - Teleskop-Mast HTM-10, 10,7 m - Strom-Generator 230 V, 2,2 kVA, - 20 l Benzin Super 95 für 0,85 Euro pro Liter - 0,1 l Motorenöl - Schuko-Feld-Verkabelungen und -Verteiler - Halogenstrahler 200 W - Party-Zelt, 1 Campingtisch, 2 Bänke - Neon-Feuchtraum-Leuchte 60 W für den Pavillon - NVA-Tarn-Planen als Sonnen- und Windschutz - Holzkohlegrill, Propangas-Kocher, Küchenausrüstung - VW-Transporter als Fieldday-Shack
Die Station hat die ganze Nacht durchgearbeitet. Es war hart, feucht, aber auch schön und die Anzahl der QSO’s war beeindruckend.
Ein Fieldday ist mehr als nur an einem Contest teilzunehmen, es ist die Gelegenheit, mal in freier Natur zu übernachten, an einem Lagerfeuer mit Freunden zu entspannen und mal Funkverbindungen unter ganz besonderen Bedingungen zu fahren.
Der Feldtag hat allen sehr viel Spaß gemacht, den ganz aktiven Funkern, den rückwärtigen Diensten, die uns mit Strom, Wasser, Essen, Trinken usw. am Leben gehalten haben und besonders unseren Gästen, die in allen Situationen mitgearbeitet und sich sehr aktiv mit eingebracht haben.
André Preiss, Heinz und Matthias haben die meisten QSO’s eingefahren. Für die überragenden Leistungen beim Feldtag möchten wir uns bei OM André Preiß ganz besonders bedanken.
Nochmals vielen Dank an alle Teilnehmer des Feldtages 2004 :
DG0OBT, Wolfgang DL2ANM, Heinz DL2AOM, Matthias DL3APZ, Andreas DH6ARM, Gunter André Preiss, SWL André Eirich, SWL und unsere lieben Gäste
Der Feldtag hat uns viel Freude bereitet und im nächsten Jahr sind wir sicher wieder dabei.
vy 73 de DH6ARM
|